
Seit 1989 arbeite ich als freiberuflicher Therapeut in eigener Praxis und bin international als Trainer, Dozent, Lehrtherapeut sowie Supervisor tätig. Ich unterrichte Fachkräfte aus therapeutischen Berufen in unterschiedlichen achtsamkeitsbasierten Fortbildungen im Bereich Körper-, Psycho- und Traumatherapie.
Ursprünglich aus der von osteopathischer Medizin und dem humanistischen Menschenbild inspirierten Körperpsychotherapie kommend, lehre ich heute die dem aktuellen Wissensstand entsprechenden Methoden NARM (Das NeuroAffektive Beziehungsmodell nach L. Heller PhD) und die von mir entwickelte Methode SSP (SomatoSensible Psychodynamik).
Aktuelle Dozenten- und Fortbildungstätigkeit als Trainer, Lehrtherapeut und Supervisior für NARM und SSP an folgenden Institutionen in Europa:
Meine Haltung in der Vermittlung von Lerninhalten sowie in der therapeutischen Begleitung basiert auf dem NeuroAffektiven Beziehungsmodell (NARM). Dieses Modell vereint prozessorientierte, somatische und achtsamkeitsbasierte Ansätze mit einem psychodynamischen Verständnis von Entwicklungs- und Transformationsprozessen. Die konkrete Vorgehensweise wird stets individuell an die Person und ihre jeweilige Lebenssituation angepasst.
Erfahrung hat mich gelehrt, dass wir alle das Potenzial in uns tragen, unser Leben im Einklang mit unserem inneren Kompass und einem unversehrten Wesenskern zu gestalten, ganz gleich, wie verletzt, unverbunden oder symptomatisch wir uns auch fühlen mögen.
Wenn uns der Zugang zu dieser natürlichen Gestaltungskraft versperrt bleibt, und wir uns kompensatorisch anpassen, leiden wir. In der Folge entwickeln wir negative Einstellungen und Gefühle in der Beziehung zu uns selbst, unserer Lebendigkeit, Anderen und der Welt.
Was immer wir auch erlebt haben, allen Herausforderungen, denen wir uns stellen mussten, ohne sie freiwillig gewählt zu haben – jede Erfahrung, die wir auf den ersten Blich als leidvoll oder bedrohlich empfinden, beinhaltet eine Chance etwas Neues zu entdecken und uns weiterzuentwickeln. Die Gefühle und Gedanken, die wir am liebsten loswerden und vermeiden möchten, brauchen daher unsere Zuwendung. Diese Kapazität zu entwickeln, braucht Bereitschaft, Geduld und Zeit.
Verankert in diesem Vertrauen ist es mir ein wesentliches Anliegen, Selbstverantwortung, Klarheit und Selbstmitgefühl zu fördern. Dabei ist mir die Akzeptanz dessen, was ist, ein offenes Herz und eine aufrichtige und unverstellte Begegnung auf Augenhöhe wichtig.