
Das entwicklungsorientierte, neurowissenschaftlich fundierte Modell von SSP betont die funktionelle Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung und integriert Aspekte neuroaffektiver Modulation mit prozess- und beziehungsorientierter Berührung. SSP adressiert zentrale Muster von Verbundenheit und des Kontaktverlustes zum eigenen Erleben mit dem entsprechenden Folgen und Symptomen für unsere Gesundheit. SSP eröffnet ein vertieftes Verständnis für die Arbeit an der Schnittstelle von Körper und Psyche. Dabei wird die häufig betonte Ganzheitlichkeit sowie die funktionale Einheit und Wechselwirkung von Körper und Psyche konsequent berücksichtigt.
Die angewandten Ansätze umfassen unter anderem das Erkunden und die Bearbeitung früher Bindungserfahrungen, präverbaler Zustände, psychosomatischer Syndrome, osteopathischer Zusammenhänge, körperlicher und psychischer Traumata sowie Zustände nervöser Anspannung und Dissoziation.
Diese Dynamiken können sowohl auf körpertherapeutischer als auch auf psychotherapeutischer Ebene adressiert werden. Das Lernangebot von SSP zeichnet sich dadurch aus, dass beide Ansätze auf integrierende, vertiefende und inspirierende Weise miteinander verflochten werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Selbstermächtigung und Wiederherstellung von Verbindung, welches als zentraler Aspekt der Heilung betrachtet wird. Diese Ausrichtung fördert die Entwicklung persönlicher Stärken und die Integration der in abgespaltenen Anteilen gebundenen Lebenskraft.
Der Fokus von SSP liegt auf der Gestaltung der zwischenmenschlichen, therapeutischen Beziehung im Hier und Jetzt. Diese stellt die treibende Kraft für Veränderung dar.
Dazu enthält das SSP-Modell einen integrativen Wachstumsansatz, der die gleichzeitige Arbeit mit Stärken und Symptomen betont. Es orientiert sich an inneren und äußeren Ressourcen und Fähigkeiten, die Entwicklung von Selbstregulierung, Kontaktfähigkeit und authentischem Selbstausdruck fördern.
Zu den vermittelten Grundprinzipien einer therapeutischen Haltung, die für alle Ansätze (körpertherapeutisch, berührungsorientiert und psychotherapeutisch) gleichermaßen gelten, zählen unter anderem:
Darüber hinaus legt SSP Wert auf: