Narm
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Trauma verstehen.
Verbindung leben.

Was ist NARM?

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM®) ist eine psychotherapeutische und prozessorientierte Methode, die speziell auf die Behandlung von Bindungs-, Beziehungs- und Entwicklungstraumata ausgerichtet ist. Der Ansatz integriert ein ressourcenorientiertes Modell, dessen Fokus auf dem Erleben im Hier und Jetzt liegt.
Diese entwicklungsorientierte, neurowissenschaftlich fundierte Methode ist aus psychotherapeutischen Orientierungen wie der psychodynamischen Psychotherapie, der Bindungstheorie, der Gestalttherapie, charakterstrukturellen und somatischen Ansätzen hervorgegangen. NARM® arbeitet beziehungsorientiert im gegenwärtigen Moment und im Kontext interpersoneller Neurobiologie und eröffnet einen neuen Ansatz der Beziehungsarbeit. Dieser ist ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend.

NARM® geht davon aus, dass die Biographie zwar von Bedeutung ist, dass aber nicht das, was in der Vergangenheit geschehen ist, die Symptome hervorruft, die Menschen als Erwachsene erleben. Es ist das Fortbestehen von Überlebensstrategien, die einst angemessen waren, die das gegenwärtige Erleben verzerren und Symptome hervorrufen. Diese Überlebensstrategien haben ihre Nützlichkeit verloren und führen zu einer ständigen Trennung von unserem authentischen Selbst und von anderen.

So sind zum Beispiel Dissoziation und Isolation die primären Bewältigungsmechanismen für den Umgang mit frühesten Traumata. Dissoziation und Isolation haben Menschen buchstäblich das Leben gerettet, doch wenn sich diese Mechanismen bis ins Erwachsenenalter fortsetzen, verursachen sie andauernde Symptome.

Laurence Heller, PhD, Gründer von NARM

Kontakt und Verbundenheit, unsere tiefste Sehnsucht und gleichzeitig unsere größte Angst.

Es ist die Verzerrung der Identität, die sich als Reaktion auf die Anpassung an frühes Trauma entwickelt und die anhaltendes Leiden verursacht. Ein Beispiel: Wenn Kinder mit lieblosen Eltern aufwachsen, sind sie nicht in der Lage zu erkennen, dass dies das Versagen ihrer Eltern ist. Kinder erleben das Versagen der Umwelt immer als ihr eigenes Versagen und entwickeln das Gefühl, dass sie selbst nicht liebenswert sind.

 

Ein Kernelement des NARM®-Modells ist die Arbeit mit dem unbewussten Bedürfnis des Kindes und später des Erwachsenen, die Bindungs- und Liebesbeziehung zu schützen. Durch Abspaltung von entwicklungsgemäßen Bedürfnissen und Emotionen wird das Bild der Bezugsperson auf Kosten des eigenen positiven Selbstgefühls geschützt.

Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf psychobiologischer, physiologischer und der Ebene des Identitätsgefühls.

Das klinische NARM®-Modell verfügt über präzise und wirksame Techniken für die Arbeit mit den Kernthemen der Identitätsverzerrung und der physiologischen Dysregulation sowie eine neue, kohärente Theorie für die Arbeit mit Affekten und Emotionen, die darauf abzielt, deren psychobiologische Vervollständigung zu unterstützen.

Im Rahmen des NARM®-Ansatzes arbeiten wir gleichzeitig mit der Psychologie und der Physiologie von Menschen, die ein Entwicklungstrauma erlebt haben, und konzentrieren uns auf das Zusammenspiel zwischen Identitätsfragen und der Fähigkeit zu Verbindung und Regulierung.

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