June, 2027
10jun(jun 10)10:0013(jun 13)16:30Liebe, Sexualität und In1mitätZürich
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Fortbildung zum Thema Verletzlichkeit, Begehren und Nähe in (therapeutschen) Beziehungen Diese Fortbildung widmet sich den zentralen Themen menschlicher Erfahrung, die uns sowohl im persönlichen Leben als auch in
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Fortbildung zum Thema Verletzlichkeit, Begehren und Nähe in (therapeutschen) Beziehungen
Diese Fortbildung widmet sich den zentralen Themen menschlicher Erfahrung, die uns sowohl im persönlichen Leben als auch in der therapeutischen Arbeit auf vielfältige Weise begegnen – häufig als Sehnsucht nach authentischer Lebendigkeit, und gleichzeitig als Quelle innerer Konflikte und Schamgefühle.
Wir werden uns den verschiedenen Dimensionen von Liebe, Sexualität und Intimität aus entwicklungspsychologischer und gesellschaftlicher Perspektive nähern, die eigene Haltung dazu reflektieren, sowie das sprachliche Repertoire im Umgang mit diesen sensiblen Inhalten stärken.
Gemeinsam beleuchten wir die Möglichkeiten, ein offenes Herz und eine lebendige Sexualität miteinander in Einklang in Einklang zu bringen. Negative Selbstkonzepte wie beispielsweise „Ich bin nicht liebenswert“ oder „Ich schäme mich für meine sinnliche Lust“, die aus früheren Erfahrungen von fehlender Einstimmung und/oder Ablehnung hinsichtlich unserer Liebe und/oder Sexualität abgeleitet werden, beeinflussen unsere Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen, Beziehungen zu gestalten und uns weiterzuentwickeln – sei es auf individueller Ebene, hinsichtlich Nähe und Intimität, Zugehörigkeit oder in Transformationsprozessen.
Um die fehlende Einstimmung zu bewältigen, entwickeln Kinder unbewusste Anpassungsstrategien, die mit inneren (Bedürfnis-) Konflikten einhergehen. Diese Adaptionen beeinflussen nachhaltig unser Erleben sowie die Wahlmöglichkeiten und Gestaltungsräume, wenn wir heute anderen Menschen begegnen und ihnen näherkommen.
Als Orientierung dienen uns dabei psychobiologische Entwicklungsmodelle wie die Charakterstrukturmodelle von Freud, Erikson und Lowen sowie das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM®) von Dr. L. Heller.
Zielgruppe
Die Inhalte und der Aufbau der Fortbildung richten sich an Therapeut:innen, die ihr Verständnis, ihre Haltung und Klarheit für diese Dynamiken vertiefen möchten. Teilnehmende Einzelpersonen und Paare haben die Möglichkeit, aus den gewonnenen Einsichten wirksame Werkzeuge zu entwickeln, um Beziehungsdynamiken angemessener und mit mehr Spielraum gestalten zu können.
Thematische Schwerpunkte
Entwicklungspsychologische Perspektiven
- Sehnsucht nach und Angst vor Nähe und Verbindung
- Explizites und implizites Beziehungswissen
- Negative Selbstkonzepte und deren Einfluss auf Beziehungen
Körper, Sinnlichkeit und Sexualität
- Zugang zum eigenen Erleben
- Chronische Scham
- Sinnlichkeit, Genuss, Lust und Fülle
Beziehungsdynamiken
- Objektifizierende und beziehungsorientierte Perspektiven
- Intime Beziehungen, Offenheit und Verletzlichkeit
- Hingabe, Leidenschaft und die Fähigkeit, mit offenem Herzen zu leben
Therapeutische Beziehungen
- Liebe, Sexualität und Intimität als dynamische Kräfte für Projektion und Gegenübertragung
- Herausforderungen in der therapeutischen Praxis
Das Seminar umfasst Vorträge, Demonstrationssitzungen, Selbsterfahrungsübungen sowie Möglichkeiten zur Supervision und zum praktischen Üben. Reflexionen im persönlichen und fachlichen Kontext unterstützen die nachhaltige Integration der Inhalte im jeweiligen Kontext der Teilnehmenden.
Kursdaten
10. – 13. Juni 2027
Do – Sa 10.00 – 13.00 & 14.30 – 17.30 Uhr
So 9.30 – 13.00 & 14.00 – 16.30 Uhr
Zentrum für innere Ökologie, Zürich
Kosten
1060,- CHF
Zur Anmeldung
Date
10 (Thursday) 10:00 - 13 (Sunday) 16:30
Location
Zentrum für innere Ökologie
Freischützgasse 1, 8004 Zürich
Organizer

Zentrum für innere Ökologie (ZIO)info@polarity.se, Tel +41 44 218 80 80 Freischützgasse 1, 8004 Zürich