Michael Mokrus | NARM-Touch – Neuroaffektive Regulation durch Berührung
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october, 2021

16oct(oct 16)10:0030jan(jan 30)17:00NARM-Touch - Neuroaffektive Regulation durch BerührungAufbauseminar für NARM-Praktizierende in zwei Modulen Event TagsKöln

Event Details

 

Untersuchungen zeigen, dass Berührung, noch bevor sich die Fähigkeit zur Sprache entwickelt, eine wesentliche Grundlage unserer frühesten Beziehungserfahrungen ist ­– der grundlegende Modus der Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind. Durch Berührung entwickeln wir ein Bild unseres Körpers und seiner Grenzen, ein Gefühl der „Verkörperung“, das all unsere Erfahrungen auf neurophysiologischer, emotionaler, verhaltensbezogener und kognitiver Ebene enthält.

Wie wichtig bewusste Berührung für das Erlernen von Selbstregulierung, die Arbeit mit dem impliziten Gedächtnis sowie den Herausforderungen früher Bindungserfahrungen ist, ist Gegenstand des Seminars.

Es adressiert emotionale, relationale, kognitive und entwicklungsbedingte Defizite, die mit verbalen Mitteln allein nicht erreicht werden können. Zur deren Heilung gilt es, die Zusammenarbeit der Intelligenz des Körpers und der Intelligenz des Gehirns gleichermaßen zu fördern.

Die Fortbildung bietet einen praxisnahen Zugang zur Arbeit mit zentralen Mustern des „Anspannens/Sich Wappnens“ und „Kollabierens“, die das Ergebnis entwicklungsgeschichtlicher Traumata sind. Die systematische Dekonstruktion der somatischen Komponenten des relationalen und emotionalen Traumas ist ein mächtiges Werkzeug für diejenigen, die ihre körperpsychotherapeutischen Fähigkeiten vertiefen wollen.

Psychotherapeutisch geschulte NARM-Praktizierende lernen schrittweise ihr Vertrauen in die Integration von körperorientierten Interventionen, therapeutischen Berührungen und Selbstberührungen der Patienten in ihre klinische Praxis aufzubauen.

NARM-Praktizierende mit körpertherapeutischem Hintergrund erweitern ihre psychologischen Fähigkeiten und lernen Interventionen und Sprachanwendungen, die sich sensibel mit entwicklungsbedingten und emotionalen Traumata auseinandersetzen.

 

Inhalte

  • Einfache körpertherapeutische Techniken und patientenzentrierte (Selbst-) Berührungen, um von „unten nach oben“ mit dem implizitem prozeduralem Verhalten, Haltung und Bewegung, und von „oben nach unten“ mit Gedanken, Überzeugungen und traumabasierten Identifikationen zu arbeiten
  • Verkörperte therapeutische Präsenz und Grundfertigkeiten im Kontakt mit unterstützender Berührung
  • Haltgebende Berührung, um dysregulierte emotionale Muster zu stabilisieren
  • Unterstützung und Stärkung des emotionalen Zentrums (Herzbereich), um zu untersuchen, wie sich beziehungsbedingte Belastungen auf frühe Bindung und Beziehungsfähigkeit der Erwachsenen auswirken
  • Verkörperte Präsenz, Orientierung zur Mittellinie, Heilung durch bewusste Wiederanbindung an die Lebenskraft
  • Entwicklungsprozess: Bindung und Loslösung/Individuation
  • (Somatische) Resonanz vs. Übertragungsdynamiken
  • Eine neue Orientierung in Hinblick auf Ressourcen und Selbstwirksamkeit (Agency) als Grundlage für die Entwicklung des erwachsenen Selbst
  • Vertiefung der Überlebensstile Kontakt und Einstimmung
  • Somatische Achtsamkeit und Berührung als sensorischer Dialog
  • Das Verständnis und die Funktion des impliziten/prozeduralen Gedächtnisses
  • Orientierung zur Mittellinie, Entwicklung und Stärkung durch bewusste Wiederanbindung an die Lebenskraft

Voraussetzung zur Teilnahme: abgeschlossene NARM-Ausbildung

 

Kursdaten, Zeiten und Ort

Modul 1

16. – 20. Oktober 2021

Modul 2

26. – 30. Januar 2022

Beginn jeweils am 1. Tag um 10.00 Uhr, Köln

€ 1600,-

Jetzt online buchen oder Kontaktanfrage

 

Date

October 16 (Saturday) 10:00 - January 30 (Sunday) 17:00

Location

UTA Akademie

Venloer Str. 5-7, Köln

Organizer

UTA Akademie

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