UTA Akademie
info@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340
Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
Events by this organizer
June
04jun(jun 4)10:0007(jun 7)17:00Liebe, Sexualität und IntimitätKöln
Event Details
Fortbildung zum Thema Verletzlichkeit, Begehren und Nähe in (therapeutischen) Beziehungen Dieses Seminar widmet sich zentralen Themen menschlicher Erfahrung, die uns im persönlichen Leben und in der therapeutischen Arbeit auf vielfältige Weise
Event Details
Fortbildung zum Thema Verletzlichkeit, Begehren und Nähe in (therapeutischen) Beziehungen
Dieses Seminar widmet sich zentralen Themen menschlicher Erfahrung, die uns im persönlichen Leben und in der therapeutischen Arbeit auf vielfältige Weise als Sehnsucht nach authentischer Lebendigkeit und Fülle oder als Quelle innerer Konflikte und Schamgefühle begegnen.
Seminarbeschreibung
Wir werden uns den Dimensionen von Liebe, Sexualität und Intimität aus entwicklungspsychologischer, körperorientierter und gesellschaftlicher Perspektive nähern, eigene Haltungen reflektieren, unsere Präsenz und sprachliches Repertoire im Umgang mit diesen sensiblen Inhalten stärken.
Gemeinsam beleuchten wir die Möglichkeiten, wie ein offenes Herz und eine lebendige Sexualität miteinander in Einklang gebracht werden können. Negative Selbstkonzepte wie „Ich bin nicht liebenswert“ oder „Ich schäme mich für meine sinnliche Lust“, die wir aus früheren Erfahrungen von fehlender Einstimmung und/oder Ablehnung hinsichtlich unserer Liebe und/oder Sexualität schlussfolgern, beeinflussen unsere Fähigkeit Kontakte zu knüpfen, Beziehungen zu gestalten und uns weiterzuentwickeln – sei es auf individueller Ebene, hinsichtlich Nähe und Intimität, Zugehörigkeit oder in spirituellen Prozessen.
Um die fehlende Einstimmung zu bewältigen, entwickeln Kinder unbewusste Anpassungsstrategien, die mit inneren (Bedürfnis-)Konflikten einhergehen. Diese Adaptionen beeinflussen nachhaltig unser Erleben sowie die Wahlmöglichkeiten und Gestaltungsräume, wenn wir heute anderen Menschen begegnen.
Als Orientierung dienen uns dabei psychobiologische Entwicklungsmodelle wie die Charakterstrukturmodelle von Freud, Erikson und Lowen sowie das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM®) von Dr. L. Heller.
Thematische Schwerpunkte
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Explizites und implizites (frühes) Beziehungswissen und die Fähigkeit zur Intimität
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Die Beziehung zu unserem Körper, Sinnlichkeit und Sexualität
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Sexualität
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Direkter Ausdruck der Lebenskraft
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Scham und Aggression
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Liebe, Sexualität und Intimität: Zustand vs. Verhalten
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Intime Beziehungen
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Objektifizierende und beziehungsorientierte Perspektiven
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Offenheit und Verletzlichkeit
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Hingabe und Leidenschaft
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Die Fähigkeit, mit offenem Herzen zu leben
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Herausforderungen in (therapeutischen) Beziehungen
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Liebe, Sexualität, Intimität: treibende Kräfte für Projektion und Gegenübertragungsdynamiken
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Selbsterkundende Übungen und Reflexion im persönlichen und professionellen Kontext
Zielgruppe
Die Inhalte und der Aufbau der Fortbildung, einschließlich Vorträgen, Demonstrationssitzungen, Selbsterfahrungsübungen sowie Möglichkeiten zur Supervision und zum praktischen Üben richtet sich an Psycho- und Körpertherapeuten, die ihr Verständnis, ihre Haltung und Klarheit für diese Dynamiken vertiefen möchten.
Teilnehmende Einzelpersonen und Paare haben die Gelegenheit, aus den gewonnenen Einsichten wirksame Werkzeuge zu entwickeln, um Beziehungsdynamiken angemessener und mit mehr Spielraum gestalten zu können.
Datum & Seminarzeiten
04.06.2026 – 07.06.2026
Beginn am 1. Tag um 10:00 Uhr, Ende am letzten Tag um 17:00 Uhr.
Kosten
670,- €
Zur Anmeldung
Date
4 (Thursday) 10:00 - 7 (Sunday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
13jun(jun 13)10:0014(jun 14)10:00SSP-EinführungsseminarKöln
Event Details
Begegnung und Berührung in Beziehung Die zweitägige Einführung bietet einen praxisnahen Einblick in die Grundlagen der SomatoSensiblen Psychodynamik (SSP). Im Mittelpunkt steht das prozess- und beziehungsorientierte Erforschen psycho-somatischer Muster, dialogisches Berühren
Event Details
Begegnung und Berührung in Beziehung
Die zweitägige Einführung bietet einen praxisnahen Einblick in die Grundlagen der SomatoSensiblen Psychodynamik (SSP). Im Mittelpunkt steht das prozess- und beziehungsorientierte Erforschen psycho-somatischer Muster, dialogisches Berühren (einer Form achtsamen Berührens im therapeutischen Kontext) sowie die Bedeutung der therapeutischen Beziehung für Veränderung im Hier und Jetzt.
Die Teilnehmenden gewinnen einen lebendigen Eindruck von SSP und lernen die Grundprinzipien von beziehungsorientierter Berührung kennen. Sie reflektieren und erleben das Zusammenspiel somatischer, affektiver und psychischer Prozesse anhand praktischer Übungen und Fallbeispielen, und nehmen neue Impulse für Interventionen in die eigene Praxis mit.
Zielgruppe
Die Einführung richtet sich an Menschen in psychotherapeutischen, körpertherapeutischen und ärztlichen Berufen, die ihre Arbeit um eine integrative, prozess- und beziehungsorientierte Perspektive erweitern möchten.
Themenschwerpunkte
- Grundlagen des SSP-Modells: Körper und Psyche als funktionelle Einheit
- Einführung in dialogische Berührung und beziehungsorientiertes Arbeiten
- Praxisnahe Übungen zu Kontakt, Containment und Regulation
- Landkarte zur Orientierung und Integration von top-down- und bottom-up Interventionen
- Demonstrationen der Methode
- Überblick: die SSP-Fortbildung
Datum
13.-14. Juni 2026
Ort
UTA-Akademie, Köln
Kosten
385,- €
Zur Anmeldung
Date
13 (Saturday) 10:00 - 14 (Sunday) 10:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
July
09jul(jul 9)10:0012(jul 12)17:00Desidentifikation und FreiheitKöln
Event Details
Fortbildung zur achtsamen, körperorientierten Erkundung der Identität „Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. Dieser Raum enthält unsere Kraft, eine Antwort zu wählen. In unserer Antwort liegen unser Wachstum
Event Details
Fortbildung zur achtsamen, körperorientierten Erkundung der Identität
„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. Dieser Raum enthält unsere Kraft, eine Antwort zu wählen. In unserer Antwort liegen unser Wachstum und unsere Freiheit.“
Viktor E. Frankl
Identität ist ein komplexes und vielschichtiges Konzept, das unser Selbstbild, unsere Überzeugungen, unsere Werte sowie körperliche und emotionale Erfahrungen umfasst.
Achtsamkeit beschreibt die Fähigkeit, im gegenwärtigen Moment bewusst und präsent mit uns selbst und unserem Erleben zu sein. Das umfasst, unseren Körper zu spüren, Gefühle wahrzunehmen und zu akzeptieren, Gedanken, innere Bilder zu bemerken und unsere damit verbundenen Strategien und Verhaltensmuster reflektierend zu erkunden.
Um herauszufinden, was für uns wirklich stimmig ist und unserer inneren Weisheit entspricht, müssen wir die Identifikationen mit den festgefügten Überzeugungen über uns selbst und andere, unsere Vorannahmen über die Realität im Allgemeinen, unsere tief verwurzelten Einstellungen und inneren Überzeugungen sowie die erlernten, gewohnheitsmäßigen Reaktions- und Verhaltensmuster erforschend hinterfragen.
Das Retreat-Seminar eröffnet eine ganzheitliche Erfahrung, die thematische Vorträge mit verschiedenen Achtsamkeitsübungen, neuroaffektiver Regulation, Supervision und Selbsterkundung kombiniert. Es gibt ausreichend Zeit, um eingehende Nachbesprechungen zu führen und individuelle Unterstützung zu erhalten.
Themenschwerpunkte
Ziel des Seminars ist es,
• dich wieder mit deinem Potenzial zu verbinden und deine Lebendigkeit zu spüren
• dich auf eine frische und offene Art deiner inneren Weisheit mit all den Möglichkeiten und
Konsequenzen, die sich daraus ergeben, zu stellen
• tiefes Mitgefühl für dich selbst und andere zu praktizieren
• deine Kapazität und Mut für mehr Selbstwirksamkeit, Selbstverantwortung und Würde zu
verkörpern und zu leben
• Identifikations- und Desidentifikationsprozesse im therapeutischen Kontext besser zu
verstehen und begleiten zu können
• Identität, Achtsamkeit und Transformation als Dynamiken zu betrachten, die durch Prozesse und Beziehungen geprägt werden.
Zielgruppe
Das Seminar ist für Psycho- und Körpertherapeut*innen konzipiert, die ihre Haltung bezüglich therapeutischer Entwicklungs- und Desidentifikationsprozesse vertiefen wollen, sowie für alle, die sich aus persönlichem Interesse mit diesem Thema auseinandersetzen möchten.
Datum
09.07.2026 – 12.07.2026
Kosten
670,-€
Zur Anmeldung
Date
9 (Thursday) 10:00 - 12 (Sunday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
22jul(jul 22)10:0025(jul 25)17:00NARM in Beziehungsdynamiken und PaartherapieKöln
Event Details
Begleitung bei konflikthaften Veränderungs- und Entwicklungsprozessen Die Kernfragen in jeder Paartherapie lauten: „Sind Menschen in der Lage, ihr gegenüber als eigenständige Persönlichkeit mit einer eigenen Innenwelt wahrzunehmen?“ „Wie gehen Menschen damit um, wenn
Event Details
Begleitung bei konflikthaften Veränderungs- und Entwicklungsprozessen
Die Kernfragen in jeder Paartherapie lauten:
„Sind Menschen in der Lage, ihr gegenüber als eigenständige Persönlichkeit mit einer eigenen Innenwelt wahrzunehmen?“
„Wie gehen Menschen damit um, wenn ihr Gegenüber anders ist, als sie selbst oder als sie es sich wünschen? Können sie ihr eigenes Erleben hinsichtlich der Unterschiede tolerieren?“
Anders als verhaltenstherapeutische, emotionale oder systemische Methoden richtet NARM das Augenmerk auf die psychodynamischen Konflikt- und Beziehungsdynamiken. Die aus dem „Kernkonflikt“ und der Anpassung an und Internalisierung von Defiziten der Umgebung in Hinblick auf die Entwicklungsbedürfnisse abgeleiteten Strategien, Selbstkonzepte und Beziehungserwartungen werden als die inneren Hindernisse auf dem Weg zur persönlichen Weiterentwicklung verstanden.
Bei bestehenden Konflikten in Beziehungen, weitgehend unabhängig von deren spezifischen Inhalten, dient ein- und ausagierendes Verhalten dazu, die Wahrnehmung eigener Verletzlichkeit und Hilflosigkeit zu vermeiden. Dies ermöglicht, ein bevorzugtes Selbstbild, das durch eine grundlegende Identitätsverzerrung gekennzeichnet ist, zu bewahren.
Zu den („Bewältigungs-“) Strategien, die eine dialogische Kommunikation und authentische Begegnung erschweren, gehören u.a.:
- Kritik, Schuldzuweisungen, Anklagen,
- Verteidigung und Rechtfertigung,
- Verachtung und Geringschätzung,
- Mauern, Rückzug.
Diese Strategien führen zu einem Verlust von Verbindung, Verständnis, Mitgefühl und Selbstwirksamkeit sowohl im Umgang mit anderen als auch mit sich selbst.
Die Fortbildung möchte Teilnehmende dazu befähigen, die zugrunde liegenden Beziehungsdynamiken aus der NARM-Perspektive zu erkennen und zu verstehen. Zudem lernen sie, die in der Arbeit mit Paaren ablaufenden Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse als ein Mittel der Kommunikation zu begreifen und für Entwicklungsprozesse hin zu mehr Individuation und Eigenständigkeit zu fördern. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für eine authentischere Verbindung und tiefere Intimität.
Im bewährten dialogischen Lehr- und Lernformat widmen wir uns der Frage: „Welche inneren Hindernisse begegnen mir in mir selbst und in der Beziehung zu Klienten während der Arbeit mit Paardynamiken?“
Wir werden Supervisionsfragen erörtern, Demositzungen dekonstruieren und gemeinsam die verschiedenen „narmischen“ Interventionsmöglichkeiten üben und vertiefen.
Themenschwerpunkte:
- (Paar-) Beziehungsräume als Sehnsuchtsorte verknüpft mit hohen Erwartungen
- Einsamkeit und Alleinsein
- Autonomie und Intimität
- Therapeutische Haltung – Herausforderungen und Fallstricke bei der Arbeit mit Paaren:
- Offenheit und Unparteilichkeit
- Prozessorientierung im Hier und Jetzt
- Anstrengung, Resonanz und Gegenübertragungsstress
- Triangulationsdynamiken
- Das klinische Modell hinsichtlich Paartherapie
- „4 Grundbausteine“
- Emotionale Vervollständigung
- Kernkonflikt, Überlebensstile und Identität
- Selbstorganisation und Agency
- Containing – das eigene Erleben der Therapeut*innen als zentrales therapeutisches Instrument feiner „stimmen“
- Indikationen und Grenzen von NARM in der Arbeit mit Paar- und Beziehungsdynamiken
- Kapazität für das Einhalten von Absprachen & Grenzen
- Paartherapie und/oder Einzeltherapie bei starkem Aus- oder Einagieren – was ist möglich/sinnvoll/entwicklungsfördernd?
Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen
Zertifizierte NARM-Therapeuten*innen
Datum
22. – 25. Juli 2026
Kosten
730,- €
Zur Anmeldung
Date
22 (Wednesday) 10:00 - 25 (Saturday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
August
31aug01sepNARM-EinführungsseminarKöln
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet. Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet.
Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick über die Grundzüge des theoretischen und klinischen Ansatzes von NARM zu verschaffen. Basierend auf dem Verständnis der funktionalen Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung adressiert NARM frühe Muster des Verlustes der Verbindung zu sich selbst und anderen, die unsere Identität, Denken, Fühlen, Verhalten, Physiologie und unsere Beziehungen tiefgreifend beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen, humanistischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Integration von „Top-down“ Psychotherapie und „Bottom-up“ somatischen Ansätzen. Durch die Arbeit im gegenwärtigen Moment und im Kontext interpersoneller Neurobiologie stellt NARM einen wirksamen Ansatz dar, der ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend ist. In der therapeutischen Begleitung steht das Zusammenspiel von Aspekten der Identität und die Fähigkeit für Kontakt, Containment und Regulation im Fokus.
Themenschwerpunkte
- Überblick über den theoretischen und praktischen Ansatz zur Behandlung von Entwicklungstrauma
- Die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrungen
- Die fünf Überlebensstile in NARM und ihre Anpassungsstrategien
- Die Arbeit in der Gegenwart, die Bedeutung dualen Gewahrseins und somatischer Achtsamkeit
- Der therapeutische Prozess: Die vier Grundbausteine („Säulen“)
- Der NARM-Heilungskreislauf und die Integration Top-down und Bottom-up
- Demonstrationen der Methode
- Überblick: die NARM-Fortbildung
Zielgruppe
Menschen in psycho- und traumatherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennenlernen und erleben wollen.
Datum
31. August – 01. September 2026
Kosten
€ 365,-
Zur Anmeldung
Date
August 31 (Monday) 10:00 - September 1 (Tuesday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

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September
31aug01sepNARM-EinführungsseminarKöln
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet. Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet.
Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick über die Grundzüge des theoretischen und klinischen Ansatzes von NARM zu verschaffen. Basierend auf dem Verständnis der funktionalen Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung adressiert NARM frühe Muster des Verlustes der Verbindung zu sich selbst und anderen, die unsere Identität, Denken, Fühlen, Verhalten, Physiologie und unsere Beziehungen tiefgreifend beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen, humanistischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Integration von „Top-down“ Psychotherapie und „Bottom-up“ somatischen Ansätzen. Durch die Arbeit im gegenwärtigen Moment und im Kontext interpersoneller Neurobiologie stellt NARM einen wirksamen Ansatz dar, der ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend ist. In der therapeutischen Begleitung steht das Zusammenspiel von Aspekten der Identität und die Fähigkeit für Kontakt, Containment und Regulation im Fokus.
Themenschwerpunkte
- Überblick über den theoretischen und praktischen Ansatz zur Behandlung von Entwicklungstrauma
- Die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrungen
- Die fünf Überlebensstile in NARM und ihre Anpassungsstrategien
- Die Arbeit in der Gegenwart, die Bedeutung dualen Gewahrseins und somatischer Achtsamkeit
- Der therapeutische Prozess: Die vier Grundbausteine („Säulen“)
- Der NARM-Heilungskreislauf und die Integration Top-down und Bottom-up
- Demonstrationen der Methode
- Überblick: die NARM-Fortbildung
Zielgruppe
Menschen in psycho- und traumatherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennenlernen und erleben wollen.
Datum
31. August – 01. September 2026
Kosten
€ 365,-
Zur Anmeldung
Date
August 31 (Monday) 10:00 - September 1 (Tuesday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

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October
05oct(oct 5)10:0009(oct 9)14:00NARM-Fortbildung - Modul 3Köln
Event Details
Modul 3 Primäre und Standard-Emotionen Wut, Aggression, Scham, Schuld, Trauer und Angst Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“) Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.) Narzissmus und Objektivierung Narzisstischer vs. sadistischer
Event Details
Modul 3
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut, Aggression, Scham, Schuld, Trauer und Angst
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- Überlebensstil Liebe/Sexualität
Modul 4
- Wechselspiel: Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Überblick über die Ausrichtung von NARM in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: „Acting-Out“ & „Re-Enactment“
- Fehlgeleitete Empathie („Gefühlsansteckung“) und sich anstrengende, „bemühende“ Therapeuten
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Effektive Integration von NARM in die klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Die Reihenfolge und Inhalte der Fortbildung können bei Bedarf vom Trainer angepasst werden.
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertifizierung: Absolvierung aller 4 Teile der Fortbildung, 10 Selbsterfahrungssitzungen, 10 supervidierte Sitzungen und 1 aufgezeichnete Sitzung (mit einer (m) regulären Klientin (en)) mit NARM-zertifizierten Lerhrtherapeut*innen.
Terminübersicht
Modul 1
24. – 28. November 2025
Modul 2
11. – 15. Mai 2026
Modul 3
05. – 09. Oktober 2026
Modul 4
15. – 19. März 2027
Seminarzeiten
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 14.30 – 18:00 Uhr.
Ende am letzten Tag 14:00 Uhr.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten entnehmen Sie bitte dem Ratenzahlungsvertrag, den wir Ihnen rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Zur Anmeldung
Date
5 (Monday) 10:00 - 9 (Friday) 14:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
Event Details
Fortbildungsbeschreibung Die Fortbildung „SomatoSensible Psychodynamik (SSP)“ vermittelt ein vertieftes Verständnis für die Arbeit an der Schnittstelle von Körper und Psyche. Die oft thematisierte Ganzheitlichkeit, Einheit und Interaktion von Körper und Psyche
Event Details
Fortbildungsbeschreibung
Die Fortbildung „SomatoSensible Psychodynamik (SSP)“ vermittelt ein vertieftes Verständnis für die Arbeit an der Schnittstelle von Körper und Psyche. Die oft thematisierte Ganzheitlichkeit, Einheit und Interaktion von Körper und Psyche wird hier konsequent umgesetzt. Das Training vermittelt eine systematische und nachvollziehbare Landkarte, die es Teilnehmenden ermöglicht, die Komplexität auf handhabbare Weise zu erfassen und zu verstehen. Sie lernen, beide Perspektiven zu reflektieren und die sich daraus ergebenden, nützlichen Interventionen zu identifizieren und anzuwenden.
Das entwicklungsorientierte, neurowissenschaftlich fundierte Modell von SSP betont die funktionelle Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung und integriert Aspekte neuroaffektiver Modulation mit prozess- und beziehungsorientierter Berührung. SSP adressiert zentrale Muster von Verbindung und des Sich-Abschneidens von der Verbindung zum eigenen Erleben sowie die entsprechenden Folgen und Symptome. Zudem wird die Entwicklung persönlicher Stärken und die Integration der in abgespaltenen Anteilen gebundenen Lebenskraft gefördert.
Die verwendeten Ansätze umfassen unter anderem die Erforschung früher Bindungserfahrungen, präverbaler Zustände, psychosomatischer Syndrome, osteopathischer Zusammenhänge, körperlicher und seelischer Traumata sowie Zustände von nervöser Anspannung und Dissoziation.
„Ganzheitlich“ impliziert:
- Einerseits ein Erkunden von Mustern und Umgangsformen im Kontext belastender Erfahrungen, welche sich auf sämtlichen Ebenen des Erlebens manifestieren,
- Sowie andererseits den Einbezug und eine Integration körperlicher, emotionaler, kognitiver, energetischer und relationaler Aspekte in den Heilungsprozess mittels differenzierter Interventionen.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung:
- Ein Reizdarmsyndrom kann mit langanhaltenden Stresszuständen assoziiert sein, die im engen Zusammenhang mit psychodynamischen Konflikten stehen. Es manifestiert sich auf verschiedenen Ebenen.
- Zum einen findet sich eine körperliche Komponente, die sich in Veränderungen verschiedener endokriner Prozesse, der sympathischen Aktivierung, entzündlichen Prozessen sowie einer veränderten Zusammensetzung der Darmflora etc, äußert.
- Zum anderen zeigt sich das Reizdarmsyndrom in einem stressassoziierten Verhalten. Dazu gehört beispielsweise eine hastige Essweise, die Vermeidung von Pausen sowie ein insgesamt wenig achtsamer und ungesunder Lebensstil.
- Schließlich basiert das Reizdarmsyndrom auf psychodynamischen Mustern wie der Abwehr von Emotionen wie Wut oder der Anpassung an die Bedürfnisse anderer, auch auf Kosten der eigenen Bedürfnisse (Verzicht auf Autonomie im Dienste der Bindungssicherung). Begleitend können Glaubenssätze wie „Ich muss es den anderen recht machen, sonst werde ich nicht geliebt“ auftreten.
Die genannten Symptome können sowohl auf körpertherapeutischer als auch auf psychotherapeutischer Ebene adressiert werden. Das Lernangebot von SSP zeichnet sich dadurch aus, dass beide Ansätze auf integrierende, vertiefende und inspirierende Weise miteinander verflochten werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Selbstermächtigung und Wiederherstellung von Verbindung, welches als zentraler Aspekt der Heilung betrachtet wird. Der Fokus liegt hierbei auf der Verbindung zum eigenen Selbst, zum Körper, zu den Gefühlen, zur Umwelt sowie zu anderen Menschen.
„Dialogische Berührung fördert Verbindung“
Untersuchungen belegen, dass Berührung eine wesentliche Grundlage für die frühesten Bindungserfahrungen darstellt, noch bevor sich die Fähigkeit zur Sprache entwickelt. Sie stellt den grundlegenden Modus einer eingestimmten Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind dar.
Die Berührung ermöglicht die Entwicklung eines Körperbildes, welches sämtliche Erfahrungen auf neurophysiologischer, affektiver, verhaltensbezogener sowie kognitiver Ebene beinhaltet. Unsere Identität entwickelt sich aus der Internalisierung früher Beziehungsdynamiken mit der Umwelt und basiert ursprünglich auf einer gut oder weniger gut regulierten Physiologie. Basierend auf diesen frühen Erfahrungen lernen wir im weiteren Verlauf bestimmte Anpassungsmuster, welche die Art und Weise beeinflusst, wie wir uns selbst, andere Menschen sowie die Umwelt wahrnehmen und darauf beziehen.
„Dialogische Berührung basiert auf einer reflektierten Herangehensweise, die den Kontext, die Intention und die Umsetzung berücksichtigt. Sie wird nicht zufällig oder aus einem Impuls heraus eingesetzt.“
Der Fokus von SSP liegt auf der Gestaltung der zwischenmenschlichen, therapeutischen Beziehung im Hier und Jetzt. Diese stellt die treibende Kraft für Veränderung dar.
Das SSP-Modell basiert auf einem integrativen Wachstumsansatz, der die gleichzeitige Arbeit mit Stärken und Symptomen betont. Es orientiert sich an inneren und äußeren Ressourcen und Fähigkeiten, die Entwicklung von Selbstregulierung, Kontaktfähigkeit und authentischem Selbstausdruck fördern.
Zu den vermittelten Grundprinzipien einer therapeutischen Haltung, die für beide Ansätze gleichermaßen gelten, zählen unter anderem:
- Eine offene, wohlwollende und auf Augenhöhe basierende Haltung,
- Sowie eine verkörperte Präsenz, und
- Achtsames Begleiten und Erforschen.
Darüber hinaus legt SSP Wert auf:
- Einen gut verhandelten Kontakt in einer reflektierten (Übertragungs-)Beziehung,
- Eine Orientierung zu Gesundheit und Ressourcen anstelle einer rein pathologischen Betrachtung,
- Unterstützende Impulse zur Selbstheilung sowie zur Förderung von Selbstorganisation, Flow-Erleben, Authentizität, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit (sowohl für somatische als auch psychologische Dynamiken),
- Arbeiten im Hier und Jetzt, auch während der Erforschung von Vergangenem,
- Den Erhalt von Leichtigkeit ohne Anstrengung, auch bei der Auseinandersetzung mit schwierigen Themen,
- Einbezug von Achtsamkeit und Stille.
Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die in privater oder klinischer Praxis psycho-, körpertherapeutisch oder ärztlich tätig, und an einer Weiterentwicklung ihrer fachlichen, persönlichen und beziehungsorientierten Fähigkeiten interessiert sind.
Aufbau der Fortbildung
SSP besteht aus 4 Modulen zu jeweils 5 Tagen (insgesamt 160 Stunden). Die Trainingsmodule finden im Abstand von 4-5 Monaten statt, um Zeit für fortlaufendes Selbststudium, Integration in die Praxis, Studien- und Übungsgruppen, individuelle Eigenerfahrung und Supervision zur Unterstützung einer tieferen Integration des Ansatzes zu fördern.
Didaktisches Lehren und Lernen
- Vorträge, Video- und Bildpräsentationen
- Praktische Demonstrationen der Arbeit
- Frage- und Antwortzeiten, Diskussion
- Angeleitete, strukturierte Übungssitzungen
- Live-Coaching in Kleingruppen
- Wahrnehmungs-, Achtsamkeits- und Bewegungsübungen
- Themenbezogene Selbsterkundungsübungen: verbales und nonverbales Erforschen eigener Erfahrungen
- Fortbildungsbegleitende Eigenerfahrung, Supervision
Spirit
- Die eigene Sichtweise erweitern, neue Blickwinkel eröffnen, von Kollegen*innen lernen und mit ihnen zu teilen, aktuelle Wissensinhalte integrieren
- Leidenschaft für die Vertiefung der eigenen Arbeit und persönliche Weiterentwicklung
Lernziele
- Neue Perspektiven, Haltungen und Interventionen für die Lösung von Bindungs-, affektiven und zwischenmenschlichen Defiziten durch eine bewusste Integration von Körper und Psyche entwickeln
- Zugang zu und Arbeiten mit präverbalen Zuständen in der therapeutischen Begleitung erlernen
- Eine orientierende Landkarte zu erstellen, wann wir „Top-down“ mit dem Verstand (Gedanken, Überzeugungen und Identifikationen) und wann wir „Bottom-up“ mit dem Körper und Affekten (implizites prozedurales Verhalten, Haltung und Bewegung) arbeiten, und wann gleichzeitig
- Einübung von dialogischer (Selbst-) Berührung für Containing, Stabilisierung und Modulation/Regulation
- Klärung und Vertiefung der eigenen Beziehung zu Berührung, sowohl auf der persönlichen Ebene als auch im beruflichen Kontext
Fortbildungsinhalte im Detail
Die Inhalte und der zeitliche Ablauf können vom Kursleiter geändert werden.
1, Verkörperte therapeutische Haltung
- Orientierende Landkarte während therapeutischer Begleitung: Mittellinie, Herz, Knochen, Stille
- Beziehungskompetenzen: annehmend, einladend, stärkend, verbindend, erkundend, reflektierend, klärend, vertiefend
- Verkörperte Präsenz
- Phänomenologischer Ansatz
- Basierend auf Selbstwirksamkeit
- Nicht-pathologisierend
- Auf Augenhöhe
- Beziehungs-, ressourcen-, entwicklungs- und gesundheitsorientiert
2, Containment, Kohärenz und neuroaffektive Modulation
- Das „soziale“ Gehirn und Nervensystem – grundlegend für Entwicklung, soziale Kommunikation, prosoziales Verhalten und Mitgefühl
- Affektentwicklung, -toleranz, -verkörperung und -ausdruck
- Toxischer und chronischer Stress und die psychobiologischen Folgen von Traumata
3, Dialogische Berührung: ein wechselseitiger, sensorischer Dialog
- Modulierende und entwicklungsorientierte Ansätze therapeutischer (Selbst-) Berührung
- Grundbedürfnisse und Berührung: Sicherheit, Wohlwollen, Einstimmung, Gehaltensein, Grenzen
- Differenzierung der Berührung: Intention, Indikation, Setting
- Berührung, subjektive, somatische Resonanz, Interaffektivität und (Gegen-) Übertragungsdynamiken
4, Funktionale Einheit von Biologie und Psychologie
- Das „Körper-Selbst“ als Container für die psychoemotionalen Folgen früherer Strategien der Anpassung an die Umwelt
- Dynamiken des Sich-Anspannens oder Erschlaffens, Taubheitsgefühle, hohes Arousal, autonome Desorganisation etc.
- Berührungs- und andere Interventionen in Bezug auf verschiedene Systeme des Körpers: Muskeln, Gelenke, Diaphragmen, Nervensystem, Organe und Fluida
- Verankerung der Heilungsprozesse in der biologischen Lebenskraft und Ausrichtung auf die Wachstums- und Entwicklungsachse (Mittellinie)
5, Psychodynamisch orientierte Grundhaltung in der Gesprächsführung
- Exploratives, offenes Nachfragen
- Bestärkend, Interesse weckend, das Erwachsenenbewusstsein ansprechend
- Wirkung und Nebenwirkung von Sprache beachtend
- Abstinenz, Deutung und die Bildung von Arbeitshypothesen, Regression vs. Berührbarkeit, Dynamiken im Hier und Jetzt erkunden
- Dekonstruktion des gegenwärtigen Erlebens
- Vorannahmen hinterfragen
- Empathie und Konfrontation
6, Resonanz, Übertragungsdynamiken und Abwehr
- Umgang mit dem eigenen Erleben während des Begleitens, besonders hinsichtlich Anstrengung und Hilflosigkeit
- Übungen und Sitzungen zur fachlichen und persönlichen Selbstreflexion
- Intervision und Supervision
Teilnahmevoraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen, körpertherapeutischen oder ärztlichen Verfahren/Beruf. Mindestens 2-jährige Berufserfahrung in der jeweiligen therapeutischen Tätigkeit mit regelmäßigem Kontakt mit Klienten*innen.
Voraussetzungen zum Erwerb des Zertifikats
8 Einzelsitzungen zur Selbsterfahrung und 8 Supervisionsstunden, optional eine davon als Feedbacksitzung zur eigenen (Berührungs-)Arbeit; Einzel- und/oder Gruppen-SV mit dem Lehrteam oder dem Trainer (nicht im Preis inbegriffen).
Datum
Modul 1
14.-18.10.2026
Modul 2
03.-07.02.2027
Modul 3
26.-30.05.2027
Modul 4
15.-19.09.2027
Kosten
3850,-€
Bei Ratenzahlung 3900,- €
Zur Anmeldung
Date
14 (Wednesday) 10:00 - 18 (Sunday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln