Traumainstitut Salzburg
+43 – (0)660 3157921, info@traumainstitut.eu
Saalachstraße 92 A-5020 Salzburg
Events by this organizer
March
26mar(mar 26)10:0029(mar 29)16:00NARM in Beziehungsdynamiken und PaartherapieSeeham
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Begleitung bei konflikthaften Veränderungs- und Entwicklungsprozessen Die Kernfragen in jeder Paartherapie lauten: „Sind Menschen fähig, andere als eigenständige Persönlichkeiten mit einer eigenen Innenwelt wahrzunehmen?“ „Wie gehen Menschen damit um, wenn ihr Gegenüber anders
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Begleitung bei konflikthaften Veränderungs- und Entwicklungsprozessen
Die Kernfragen in jeder Paartherapie lauten:
„Sind Menschen fähig, andere als eigenständige Persönlichkeiten mit einer eigenen Innenwelt wahrzunehmen?“
„Wie gehen Menschen damit um, wenn ihr Gegenüber anders ist, als sie selbst oder als sie es sich wünschen? Können sie ihr eigenes Erleben hinsichtlich der Unterschiede tolerieren?“
Im Gegensatz zu verhaltenstherapeutischen, emotionalen oder systemischen Methoden stehen bei NARM die psychodynamischen Konflikt- und Beziehungsdynamiken der Menschen im Vordergrund. Basierend auf dem Verständnis des „Kernkonfliktes“ werden die aus der Anpassung an und Internalisierung von Defiziten der Umgebung in Hinblick auf die Entwicklungsbedürfnisse abgeleiteten Strategien, Selbstkonzepte und Beziehungserwartungen als die inneren Hindernisse auf dem Weg zur persönlichen Weiterentwicklung verstanden.
Bei bestehenden Konflikten in Beziehungen, weitgehend unabhängig von deren spezifischen Inhalten, dient ein- und ausagierendes Verhalten dazu, die Wahrnehmung eigener Verletzlichkeit und Hilflosigkeit zu vermeiden. Dies ermöglicht, ein bevorzugtes Selbstbild, das durch eine grundlegende Identitätsverzerrung gekennzeichnet ist, zu bewahren.
Zu den („Bewältigungs-“) Strategien, die eine dialogische Kommunikation und authentische Begegnung erschweren, gehören u.a.:
- Kritik, Schuldzuweisungen, Anklagen,
- Verteidigung und Rechtfertigung,
- Verachtung und Geringschätzung,
- Mauern, Rückzug.
Diese Strategien führen zu einem Verlust von Verbindung, Verständnis, Mitgefühl und Agency sich selbst und anderen gegenüber.
Die Fortbildung möchte Teilnehmende dazu befähigen, die zugrunde liegenden Beziehungsdynamiken aus der NARM-Perspektive zu erkennen und zu verstehen. Zudem lernen sie, die in der Arbeit mit Paaren ablaufenden Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse als ein Mittel der Kommunikation zu begreifen und für Entwicklungsprozesse hin zu mehr Individuation und Eigenständigkeit zu fördern. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für eine authentischere Verbindung und tiefere Intimität.
Im bewährten dialogischen Lehr- und Lernformat widmen wir uns der Frage: „Welche inneren Hindernisse begegnen mir in mir selbst und in der Beziehung zu Klienten während der Arbeit mit Paardynamiken?“
Wir werden Supervisionsfragen erörtern, Demositzungen dekonstruieren und gemeinsam die verschiedenen „narmischen“ Interventionsmöglichkeiten üben und vertiefen.
Themenschwerpunkte:
- (Paar-) Beziehungsräume als Sehnsuchtsorte verknüpft mit hohen Erwartungen
- Einsamkeit und Alleinsein
- Autonomie und Intimität
- Therapeutische Haltung – Herausforderungen und Fallstricke bei der Arbeit mit Paaren:
- Offenheit und Unparteilichkeit
- Prozessorientierung im Hier und Jetzt
- Anstrengung, Resonanz und Gegenübertragungsstress
- Triangulationsdynamiken
- Das klinische Modell hinsichtlich Paartherapie
- „4 Grundbausteine“
- Emotionale Vervollständigung
- Kernkonflikt, Überlebensstile und Identität
- Selbstorganisation und Agency
- Containing – das eigene Erleben der Therapeut*innen als zentrales therapeutisches Instrument feiner „stimmen“
- Indikationen und Grenzen von NARM in der Arbeit mit Paar- und Beziehungsdynamiken
- Kapazität für das Einhalten von Absprachen & Grenzen
- Paartherapie und/oder Einzeltherapie bei starkem Aus- oder Einagieren – was ist möglich/sinnvoll/entwicklungsfördernd?
Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen
Zertifizierte NARM-Practioner
Termine & Zeiten
26.03.2026 – 29.03.2026
Do – Sa von 10.00 – 13.00 und 15.00 -18.00
So von 9.30 Uhr – 13.00 und 14.00 -16.00
Ort
Seminarzentrum BioArt Campus Seeham
Biodorf- Weg 4
Seeham, Austria 5164
+43 (0) 6217 57000
Kosten
€ 730,-
Zur Anmeldung
Date
26 (Thursday) 10:00 - 29 (Sunday) 16:00
Location
Seeham
Organizer

Traumainstitut Salzburg+43 – (0)660 3157921, info@traumainstitut.eu Saalachstraße 92 A-5020 Salzburg
April
01apr10:0002(apr 2)16:30NARM-EinführungsseminarSeeham
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Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein wirksamer entwicklungsorientierter, psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet. Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen
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Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein wirksamer entwicklungsorientierter, psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet.
Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick über die Grundzüge des theoretischen und klinischen Ansatzes von NARM zu verschaffen. Basierend auf dem Verständnis der funktionalen Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung adressiert NARM frühe Muster des Verlustes der Verbindung zu sich selbst und anderen. Diese Muster beeinflussen tiefgreifend unsere Identität, und zeigen sich in der Folge in unserem Denken, Fühlen, Verhalten, unserer Physiologie und in Beziehungen. Die Vorgehensweise von NARM ist nicht regressiv, nicht kathartisch und nicht pathologisierend. In der therapeutischen Begleitung steht das Zusammenspiel von Aspekten der Identität und die Fähigkeit zu Kontakt, Containment und Regulation im Fokus.
Themenschwerpunkte
- Überblick über den theoretischen und praktischen Ansatz zur Behandlung von Entwicklungstrauma
- Die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrungen
- Die fünf Überlebensstile in NARM und ihre Anpassungsstrategien
- Die Arbeit in der Gegenwart, die Bedeutung dualen Gewahrseins und somatischer Achtsamkeit
- Der therapeutische Prozess: Die vier Grundbausteine („Säulen“)
- Der NARM-Heilungskreislauf und die Integration Top-down und Bottom-up
- Demonstrationen der Methode
- Überblick: die NARM-Fortbildung
Zielgruppe
Menschen in psycho- und traumatherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennenlernen und erleben wollen.
Anerkennung
Um eine Zertifizierung vom ÖBVP als Fortbildung für PsychotherapeutInnen gemäß der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten des Bundesministeriums für Gesundheit wird angesucht!
Um Anerkennung als Fortbildung für Psychotherapeut*innen gemäß der Fort-und Weiterbildungsrichtlinie für PsychotherapeutInnen des Bundesministeriums für Gesundheit( BMG) wird angesucht!
Berechtigung
Der Workshop berechtigt zur Anwendung der erlernten Inhalte und Methoden im Rahmen der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung sowie der damit verbundenen Berufsberechtigung.
Bitte beachten Sie den Diagnose- und Behandlungsvorbehalt der gesetzlich geregelten Gesundheitsberufe, der festlegt, wer befugt ist, Krankheiten oder krankheitswertige Störungen zu untersuchen, festzustellen und zu behandeln.
Für Teilnehmer*Innen außerhalb der berechtigten Berufsgruppen dient die Teilnahme zum Kennenlernen der konzeptionellen und methodischen Inhalte der NARM-Prinzipien.
Termine
Mi 01.04.2026, 10:00 – 18:00 Uhr
Do 02.04.2024, 10:00 – 17.00 Uhr
Ort
Seminarzentrum BioArt Campus Seeham
Biodorf- Weg 4
Seeham, Austria 5164
Kosten
€ 370,-
Zur Anmeldung
Date
1 (Wednesday) 10:00 - 2 (Thursday) 16:30
Location
Seeham
Organizer

Traumainstitut Salzburg+43 – (0)660 3157921, info@traumainstitut.eu Saalachstraße 92 A-5020 Salzburg
15apr(apr 15)10:0019(apr 19)14:30NARM-Fortbildung - Module 4Goldegg
Event Details
Die Inhalte und der zeitliche Ablauf können vom Kursleiter geändert werden. Modul 4 Wechselspiel: Freeze & intrapsychischer Konflikt Selbsthass & Selbstverleugnung Überblick über die Ausrichtung von NARM in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen Die Gegenübertragung
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Die Inhalte und der zeitliche Ablauf können vom Kursleiter geändert werden.
Modul 4
- Wechselspiel: Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Überblick über die Ausrichtung von NARM in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: „Acting-Out“ & „Re-Enactment“
- Fehlgeleitete Empathie („Gefühlsansteckung“) und sich anstrengende, „bemühende“ Therapeuten
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Effektive Integration von NARM in die klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Zielgruppe
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem PatientInnen-/KlientInnenkontakt.
Zertifizierung
Voraussetzung zur Zertifizierung: Teilnahme an allen vier Modulen. Zusätzlich 10 Supervisionsstunden (Einzel und Gruppen) und 10 weiterbildungsbegleitende Selbsterfahrungsstunden mit für NARM™- Trainings akkreditierten TherapeutInnen (nicht im Trainingspreis enthalten).
Anerkennung
Jedes Modul ist vom ÖBVP als Fortbildung für PsychotherapeutInnen gemäß der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) im Ausmaß von insgesamt jeweils fünfunddreißg Arbeitseinheiten (16 AE) anerkannt.
Jedes Modul wird durch den Berufsverband Österreichischer PsychologInnen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 40 EH anerkannt.
TERMINE, ZEITEN, KURSORT, KOSTEN
Modul 1: 29.01. – 02.02.2025
Modul 2: 02.06. – 06.06.2025
Modul 3: 12.11. – 16.11.2025
Modul 4: 15.04. – 19.04.2026
Jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr, Ende am letzten Tag: 16:00 Uhr
Schloss Goldegg
Hofmark 1, Goldegg 5622
Frühbucher bis 1.09.2024 € 3900 p. P. inkl. 20 % MwSt.
ab 1.09.2024 € 4300 p.P inkl. 20 % MwSt.
Wiederholer*Innen zahlen 50% d.h. 2150 p.P. inkl. 20 % MwSt.
Zur Anmeldung
Date
15 (Wednesday) 10:00 - 19 (Sunday) 14:30
Location
Kultur- und Seminarzentrum SCHLOSS GOLDEGG
Austria, 5622 Goldegg, Hofmark 1 Fon +43 6415 8234-0 office@schlossgoldegg.at
Organizer

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