UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
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december
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Seminarbeschreibung
NARM™ befasst sich mit Beziehungs- und Bindungstraumata und arbeitet mit frühen, unbewussten Mustern von Kontaktverlust, die unsere Identität, Emotionen, Physiologie, unser Verhalten und unsere Beziehungen tief beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM™ ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Arbeit mit Entwicklungstraumata.
NARM™ untersucht die Verbindung zwischen psychologischen Problemen und dem Körper und stützt sich dabei auf psychodynamische Modelle wie die Bindungs- und Objektbeziehungstheorie sowie auf somatische und charakterstrukturelle Ansätze.
NARM™ arbeitet beziehungsorientiert im gegenwärtigen Moment und im Kontext der interpersonellen Neurobiologie und bietet einen neuen Ansatz der Beziehungsarbeit. Dieser ist ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend.
NARM™ basiert auf dem, was NARM™ somatische Achtsamkeit nennt, und ist von einer nicht-westlichen Orientierung in Bezug auf die Natur unserer Identität beeinflusst. Zu lernen, wie man gleichzeitig mit diesen verschiedenen Elementen arbeitet, stellt eine radikale Veränderung dar. Sie hat tiefgreifende klinische Auswirkungen auf die Heilung komplexer Traumata und die Unterstützung des persönlichen und relationalen Wachstums.
Inhalte
- Unterschiedliche Fähigkeiten, die für die Arbeit mit Entwicklungstrauma und Schocktrauma erforderlich sind; wann und warum Schocktrauma-Interventionen bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata kontraindiziert sein können.
- Wie man das komplexe Zusammenspiel zwischen der Dysregulation des Nervensystems und Identitätsverzerrungen wie toxische Scham und Schuld, geringes Selbstwertgefühl, chronische Selbstverurteilung und andere psychobiologische Symptome anspricht.
- Wie man von Augenblick zu Augenblick mit frühen, adaptiven Überlebensstilen arbeitet, die – obwohl sie einst lebensrettend waren – die aktuelle Lebenserfahrung der Klient*innen verzerren.
- Wann man „von unten nach oben“ (Bottom-Up) und wann man „von oben nach unten“ (Top-Down) und wie man mit beiden gleichzeitig arbeitet, um den besonderen Herausforderungen von Entwicklungstraumata zu begegnen.
- Wie man Klient*innen in einem achtsamen und progressiven Prozess der Loslösung von Identitätsverzerrungen unterstützen kann.
- Eine neue, kohärente Theorie für die Arbeit mit Affekten und Emotionen, die darauf abzielt, deren psychobiologische Vervollständigung zu unterstützen.
Aufbau und Lehrmethoden
Die NARM™-Fortbildung besteht aus 120 Unterrichtsstunden, die in 4 Live-Module unterteilt sind. Diese 4 Live-Module erfolgen während der Ausbildungszeit an insgesamt 20 Tagen im Abstand von 3-4 Monaten. Damit ist ausreichend Zeit für kontinuierliches Lernen, Üben, Peergruppen-Treffen und Webinare gegeben, die eine bessere Integration des klinischen NARM™-Ansatzes unterstützen.
Zu den ergänzenden Lernmöglichkeiten gehören Studien- und Übungsgruppen, Einzel- und Gruppensupervisionen, individuelle NARM™-Sitzungen, Zugang zu einer Bibliothek mit Demonstrationsvideos und andere intensive Lernangebote.
Lehrmethoden
Alle Module beinhalten eine Kombination aus zwei sich ergänzenden Lehransätzen:
- Didaktisches und theoretisches Lernen: Vorlesung, Frage- und Antwortphasen, Diskussion in der Klasse, Fallberatung und Dekonstruktion von Demonstrationsvideos
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Übungen zur Selbsterforschung, Kleingruppenaktivitäten, Rollenspiele, aktives Coaching und angeleitetes Üben von Fähigkeiten
Curriculum – Themenübersicht
Modul 1
- NARM™-theoretische Orientierung
- Arbeit mit Schock und Entwicklungstrauma
- Arbeit mit dem integrativen Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz
- NARM™-Organisationsprinzipien
- Überblick über die 5 adaptiven Überlebensstile
- Verzerrungen der Lebenskraft
- Stress- und Heilungszyklen
- Auf Stolz und Scham basierende Identifikationen
- Reframing von Bindung und Bindungsverlust
- Einführung in die 4 Säulen von NARM™
- Aufsetzen eines therapeutischen „Vertrags“
- Das NARM™-Beziehungsmodell
- Kontakt – Überlebensstil
- Klient*innen, deren Zugang zu Empfindungen und Gefühlen beeinträchtigt ist
Modul 2
- Entwicklungsprozess: Bindung & Trennung – Individuation
- Erkundende Fragen stellen
- Somatische Achtsamkeit
- Einstimmung – Überlebensstil
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- In der Gegenwart mit dualem Gewahrsein arbeiten
- Reflektieren positiver Veränderungen in Richtung mehr Organisation und Verbundenheit
- Autonomie – Überlebensstil
- Mit Wut und Aggression arbeiten
- Arbeit mit Scham und Schuld
Modul 3
- Vertrauen – Überlebensstil
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut und Aggression
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Liebe-Sexualität-Überlebensstil
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Expansion und Kontraktion – Verbindung und Trennung nachverfolgen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- NARM™-Sprachgebrauch
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- Die Polyvagal-Theorie
- Kontinuum Merkmal – Überlebensstil – Persönlichkeitsstörung
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Gegenübertragung und die Fallen der zielgerichteten, lösungsorientierten Psychotherapie
Modul 4
- Wie man eine Arbeitshypothese entwickelt
- Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Ein Überblick über die Ausrichtung von NARM™ in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: Acting-Out & Re-Enactment
- Unkontrollierte Empathie und Therapeutenbemühung
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Arbeit mit den Kanälen für soziales Engagement: Augen, Ohren, Gesicht und Berührung
- Effektive Integration von NARM™ in unsere klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertifizierung: Absolvierung aller 4 Teile der Fortbildung plus 10 Einzelsitzungen und 10 supervidierte Sitzungen mit NARM™-zertifizierten Assistierenden.
Terminübersicht
Modul 1
24. – 28. November 2025
Modul 2
11. – 15. Mai 2026
Modul 3
05. – 09. Oktober 2026
Modul 4
15. – 19. März 2027
Seminarzeiten
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 15:00 – 18:00 Uhr.
Ende am letzten Tag gegen 17:00 Uhr.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten entnehmen Sie bitte dem Ratenzahlungsvertrag, den wir Ihnen rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Jetzt online Unterlagen anfordern
Date
November 24 (Monday) 10:00 - March 19 (Friday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
january
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Seminarbeschreibung
NARM™ befasst sich mit Beziehungs- und Bindungstraumata und arbeitet mit frühen, unbewussten Mustern von Kontaktverlust, die unsere Identität, Emotionen, Physiologie, unser Verhalten und unsere Beziehungen tief beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM™ ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Arbeit mit Entwicklungstraumata.
NARM™ untersucht die Verbindung zwischen psychologischen Problemen und dem Körper und stützt sich dabei auf psychodynamische Modelle wie die Bindungs- und Objektbeziehungstheorie sowie auf somatische und charakterstrukturelle Ansätze.
NARM™ arbeitet beziehungsorientiert im gegenwärtigen Moment und im Kontext der interpersonellen Neurobiologie und bietet einen neuen Ansatz der Beziehungsarbeit. Dieser ist ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend.
NARM™ basiert auf dem, was NARM™ somatische Achtsamkeit nennt, und ist von einer nicht-westlichen Orientierung in Bezug auf die Natur unserer Identität beeinflusst. Zu lernen, wie man gleichzeitig mit diesen verschiedenen Elementen arbeitet, stellt eine radikale Veränderung dar. Sie hat tiefgreifende klinische Auswirkungen auf die Heilung komplexer Traumata und die Unterstützung des persönlichen und relationalen Wachstums.
Inhalte
- Unterschiedliche Fähigkeiten, die für die Arbeit mit Entwicklungstrauma und Schocktrauma erforderlich sind; wann und warum Schocktrauma-Interventionen bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata kontraindiziert sein können.
- Wie man das komplexe Zusammenspiel zwischen der Dysregulation des Nervensystems und Identitätsverzerrungen wie toxische Scham und Schuld, geringes Selbstwertgefühl, chronische Selbstverurteilung und andere psychobiologische Symptome anspricht.
- Wie man von Augenblick zu Augenblick mit frühen, adaptiven Überlebensstilen arbeitet, die – obwohl sie einst lebensrettend waren – die aktuelle Lebenserfahrung der Klient*innen verzerren.
- Wann man „von unten nach oben“ (Bottom-Up) und wann man „von oben nach unten“ (Top-Down) und wie man mit beiden gleichzeitig arbeitet, um den besonderen Herausforderungen von Entwicklungstraumata zu begegnen.
- Wie man Klient*innen in einem achtsamen und progressiven Prozess der Loslösung von Identitätsverzerrungen unterstützen kann.
- Eine neue, kohärente Theorie für die Arbeit mit Affekten und Emotionen, die darauf abzielt, deren psychobiologische Vervollständigung zu unterstützen.
Aufbau und Lehrmethoden
Die NARM™-Fortbildung besteht aus 120 Unterrichtsstunden, die in 4 Live-Module unterteilt sind. Diese 4 Live-Module erfolgen während der Ausbildungszeit an insgesamt 20 Tagen im Abstand von 3-4 Monaten. Damit ist ausreichend Zeit für kontinuierliches Lernen, Üben, Peergruppen-Treffen und Webinare gegeben, die eine bessere Integration des klinischen NARM™-Ansatzes unterstützen.
Zu den ergänzenden Lernmöglichkeiten gehören Studien- und Übungsgruppen, Einzel- und Gruppensupervisionen, individuelle NARM™-Sitzungen, Zugang zu einer Bibliothek mit Demonstrationsvideos und andere intensive Lernangebote.
Lehrmethoden
Alle Module beinhalten eine Kombination aus zwei sich ergänzenden Lehransätzen:
- Didaktisches und theoretisches Lernen: Vorlesung, Frage- und Antwortphasen, Diskussion in der Klasse, Fallberatung und Dekonstruktion von Demonstrationsvideos
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Übungen zur Selbsterforschung, Kleingruppenaktivitäten, Rollenspiele, aktives Coaching und angeleitetes Üben von Fähigkeiten
Curriculum – Themenübersicht
Modul 1
- NARM™-theoretische Orientierung
- Arbeit mit Schock und Entwicklungstrauma
- Arbeit mit dem integrativen Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz
- NARM™-Organisationsprinzipien
- Überblick über die 5 adaptiven Überlebensstile
- Verzerrungen der Lebenskraft
- Stress- und Heilungszyklen
- Auf Stolz und Scham basierende Identifikationen
- Reframing von Bindung und Bindungsverlust
- Einführung in die 4 Säulen von NARM™
- Aufsetzen eines therapeutischen „Vertrags“
- Das NARM™-Beziehungsmodell
- Kontakt – Überlebensstil
- Klient*innen, deren Zugang zu Empfindungen und Gefühlen beeinträchtigt ist
Modul 2
- Entwicklungsprozess: Bindung & Trennung – Individuation
- Erkundende Fragen stellen
- Somatische Achtsamkeit
- Einstimmung – Überlebensstil
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- In der Gegenwart mit dualem Gewahrsein arbeiten
- Reflektieren positiver Veränderungen in Richtung mehr Organisation und Verbundenheit
- Autonomie – Überlebensstil
- Mit Wut und Aggression arbeiten
- Arbeit mit Scham und Schuld
Modul 3
- Vertrauen – Überlebensstil
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut und Aggression
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Liebe-Sexualität-Überlebensstil
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Expansion und Kontraktion – Verbindung und Trennung nachverfolgen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- NARM™-Sprachgebrauch
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- Die Polyvagal-Theorie
- Kontinuum Merkmal – Überlebensstil – Persönlichkeitsstörung
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Gegenübertragung und die Fallen der zielgerichteten, lösungsorientierten Psychotherapie
Modul 4
- Wie man eine Arbeitshypothese entwickelt
- Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Ein Überblick über die Ausrichtung von NARM™ in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: Acting-Out & Re-Enactment
- Unkontrollierte Empathie und Therapeutenbemühung
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Arbeit mit den Kanälen für soziales Engagement: Augen, Ohren, Gesicht und Berührung
- Effektive Integration von NARM™ in unsere klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertifizierung: Absolvierung aller 4 Teile der Fortbildung plus 10 Einzelsitzungen und 10 supervidierte Sitzungen mit NARM™-zertifizierten Assistierenden.
Terminübersicht
Modul 1
24. – 28. November 2025
Modul 2
11. – 15. Mai 2026
Modul 3
05. – 09. Oktober 2026
Modul 4
15. – 19. März 2027
Seminarzeiten
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 15:00 – 18:00 Uhr.
Ende am letzten Tag gegen 17:00 Uhr.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten entnehmen Sie bitte dem Ratenzahlungsvertrag, den wir Ihnen rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Jetzt online Unterlagen anfordern
Date
November 24 (Monday) 10:00 - March 19 (Friday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
february
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Seminarbeschreibung
NARM™ befasst sich mit Beziehungs- und Bindungstraumata und arbeitet mit frühen, unbewussten Mustern von Kontaktverlust, die unsere Identität, Emotionen, Physiologie, unser Verhalten und unsere Beziehungen tief beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM™ ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Arbeit mit Entwicklungstraumata.
NARM™ untersucht die Verbindung zwischen psychologischen Problemen und dem Körper und stützt sich dabei auf psychodynamische Modelle wie die Bindungs- und Objektbeziehungstheorie sowie auf somatische und charakterstrukturelle Ansätze.
NARM™ arbeitet beziehungsorientiert im gegenwärtigen Moment und im Kontext der interpersonellen Neurobiologie und bietet einen neuen Ansatz der Beziehungsarbeit. Dieser ist ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend.
NARM™ basiert auf dem, was NARM™ somatische Achtsamkeit nennt, und ist von einer nicht-westlichen Orientierung in Bezug auf die Natur unserer Identität beeinflusst. Zu lernen, wie man gleichzeitig mit diesen verschiedenen Elementen arbeitet, stellt eine radikale Veränderung dar. Sie hat tiefgreifende klinische Auswirkungen auf die Heilung komplexer Traumata und die Unterstützung des persönlichen und relationalen Wachstums.
Inhalte
- Unterschiedliche Fähigkeiten, die für die Arbeit mit Entwicklungstrauma und Schocktrauma erforderlich sind; wann und warum Schocktrauma-Interventionen bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata kontraindiziert sein können.
- Wie man das komplexe Zusammenspiel zwischen der Dysregulation des Nervensystems und Identitätsverzerrungen wie toxische Scham und Schuld, geringes Selbstwertgefühl, chronische Selbstverurteilung und andere psychobiologische Symptome anspricht.
- Wie man von Augenblick zu Augenblick mit frühen, adaptiven Überlebensstilen arbeitet, die – obwohl sie einst lebensrettend waren – die aktuelle Lebenserfahrung der Klient*innen verzerren.
- Wann man „von unten nach oben“ (Bottom-Up) und wann man „von oben nach unten“ (Top-Down) und wie man mit beiden gleichzeitig arbeitet, um den besonderen Herausforderungen von Entwicklungstraumata zu begegnen.
- Wie man Klient*innen in einem achtsamen und progressiven Prozess der Loslösung von Identitätsverzerrungen unterstützen kann.
- Eine neue, kohärente Theorie für die Arbeit mit Affekten und Emotionen, die darauf abzielt, deren psychobiologische Vervollständigung zu unterstützen.
Aufbau und Lehrmethoden
Die NARM™-Fortbildung besteht aus 120 Unterrichtsstunden, die in 4 Live-Module unterteilt sind. Diese 4 Live-Module erfolgen während der Ausbildungszeit an insgesamt 20 Tagen im Abstand von 3-4 Monaten. Damit ist ausreichend Zeit für kontinuierliches Lernen, Üben, Peergruppen-Treffen und Webinare gegeben, die eine bessere Integration des klinischen NARM™-Ansatzes unterstützen.
Zu den ergänzenden Lernmöglichkeiten gehören Studien- und Übungsgruppen, Einzel- und Gruppensupervisionen, individuelle NARM™-Sitzungen, Zugang zu einer Bibliothek mit Demonstrationsvideos und andere intensive Lernangebote.
Lehrmethoden
Alle Module beinhalten eine Kombination aus zwei sich ergänzenden Lehransätzen:
- Didaktisches und theoretisches Lernen: Vorlesung, Frage- und Antwortphasen, Diskussion in der Klasse, Fallberatung und Dekonstruktion von Demonstrationsvideos
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Übungen zur Selbsterforschung, Kleingruppenaktivitäten, Rollenspiele, aktives Coaching und angeleitetes Üben von Fähigkeiten
Curriculum – Themenübersicht
Modul 1
- NARM™-theoretische Orientierung
- Arbeit mit Schock und Entwicklungstrauma
- Arbeit mit dem integrativen Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz
- NARM™-Organisationsprinzipien
- Überblick über die 5 adaptiven Überlebensstile
- Verzerrungen der Lebenskraft
- Stress- und Heilungszyklen
- Auf Stolz und Scham basierende Identifikationen
- Reframing von Bindung und Bindungsverlust
- Einführung in die 4 Säulen von NARM™
- Aufsetzen eines therapeutischen „Vertrags“
- Das NARM™-Beziehungsmodell
- Kontakt – Überlebensstil
- Klient*innen, deren Zugang zu Empfindungen und Gefühlen beeinträchtigt ist
Modul 2
- Entwicklungsprozess: Bindung & Trennung – Individuation
- Erkundende Fragen stellen
- Somatische Achtsamkeit
- Einstimmung – Überlebensstil
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- In der Gegenwart mit dualem Gewahrsein arbeiten
- Reflektieren positiver Veränderungen in Richtung mehr Organisation und Verbundenheit
- Autonomie – Überlebensstil
- Mit Wut und Aggression arbeiten
- Arbeit mit Scham und Schuld
Modul 3
- Vertrauen – Überlebensstil
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut und Aggression
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Liebe-Sexualität-Überlebensstil
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Expansion und Kontraktion – Verbindung und Trennung nachverfolgen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- NARM™-Sprachgebrauch
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- Die Polyvagal-Theorie
- Kontinuum Merkmal – Überlebensstil – Persönlichkeitsstörung
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Gegenübertragung und die Fallen der zielgerichteten, lösungsorientierten Psychotherapie
Modul 4
- Wie man eine Arbeitshypothese entwickelt
- Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Ein Überblick über die Ausrichtung von NARM™ in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: Acting-Out & Re-Enactment
- Unkontrollierte Empathie und Therapeutenbemühung
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Arbeit mit den Kanälen für soziales Engagement: Augen, Ohren, Gesicht und Berührung
- Effektive Integration von NARM™ in unsere klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertifizierung: Absolvierung aller 4 Teile der Fortbildung plus 10 Einzelsitzungen und 10 supervidierte Sitzungen mit NARM™-zertifizierten Assistierenden.
Terminübersicht
Modul 1
24. – 28. November 2025
Modul 2
11. – 15. Mai 2026
Modul 3
05. – 09. Oktober 2026
Modul 4
15. – 19. März 2027
Seminarzeiten
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 15:00 – 18:00 Uhr.
Ende am letzten Tag gegen 17:00 Uhr.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten entnehmen Sie bitte dem Ratenzahlungsvertrag, den wir Ihnen rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Jetzt online Unterlagen anfordern
Date
November 24 (Monday) 10:00 - March 19 (Friday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
Event Details
Dieses 2-tägige Seminar lädt die Teilnehmenden dazu ein, ein tieferes Verständnis des NARM-Ansatzes zu entwickeln und ihre Fähigkeit für feinere Interventionen basierend auf ihrer Präsenz und
Event Details
Dieses 2-tägige Seminar lädt die Teilnehmenden dazu ein, ein tieferes Verständnis des NARM-Ansatzes zu entwickeln und ihre Fähigkeit für feinere Interventionen basierend auf ihrer Präsenz und Beziehungsfähigkeit zu verbessern.
Wir werden einige der zentralen Kernprinzipien des klinischen Modells auffrischen, um eine geschmeidigere Anwendung in der Arbeit mit Klienten zu bewirken. Im gewohnten dialogischen Lehr- und Lernformat widmen wir uns der Frage: „Welche inneren Hindernisse begegnen mir in mir selbst und in der Beziehung zu Klienten?“
Wir werden Supervisionsfragen erörtern, eine oder auch mehrere Demositzungen dekonstruieren und gemeinsam die verschiedenen „narmischen“ Interventionsmöglichkeiten ausloten.
Themenschwerpunkte
- Beziehungsdynamiken in der Therapie: (Subjektive) Resonanz wählen vs. Gegenübertragungsdynamiken ausagieren
- Affekte, Gefühle und das Vervollständigen unabgeschlossener emotionaler Reaktionen
- NARM und der Körper: die primären Identitätsverzerrungen und die Adaptionen des verkapselten Körper-Selbst
- Dekonstruktion mindestens einer Demositzung
- Weiteren Themen ergeben sich aus den Fragen und Anliegen der Teilnehmenden
Zielgruppe
NARM-Therapeuten*innen, die die Fortbildung abgeschlossen haben. Zusätzlich kann dieser Workshop mit 2 Supervisionsstunden hinsichtlich der Zertifizierung für diejenigen, die sie noch benötigen, angerechnet werden.
Datum
24. -25. Februar 2026
Ort
Uta-Akademie, Köln
Kosten
365,- €
Jetzt online buchen oder Kontakt zum Veranstalter
Date
24 (Tuesday) 10:00 - 25 (Wednesday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
march
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Seminarbeschreibung
NARM™ befasst sich mit Beziehungs- und Bindungstraumata und arbeitet mit frühen, unbewussten Mustern von Kontaktverlust, die unsere Identität, Emotionen, Physiologie, unser Verhalten und unsere Beziehungen tief beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM™ ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Arbeit mit Entwicklungstraumata.
NARM™ untersucht die Verbindung zwischen psychologischen Problemen und dem Körper und stützt sich dabei auf psychodynamische Modelle wie die Bindungs- und Objektbeziehungstheorie sowie auf somatische und charakterstrukturelle Ansätze.
NARM™ arbeitet beziehungsorientiert im gegenwärtigen Moment und im Kontext der interpersonellen Neurobiologie und bietet einen neuen Ansatz der Beziehungsarbeit. Dieser ist ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend.
NARM™ basiert auf dem, was NARM™ somatische Achtsamkeit nennt, und ist von einer nicht-westlichen Orientierung in Bezug auf die Natur unserer Identität beeinflusst. Zu lernen, wie man gleichzeitig mit diesen verschiedenen Elementen arbeitet, stellt eine radikale Veränderung dar. Sie hat tiefgreifende klinische Auswirkungen auf die Heilung komplexer Traumata und die Unterstützung des persönlichen und relationalen Wachstums.
Inhalte
- Unterschiedliche Fähigkeiten, die für die Arbeit mit Entwicklungstrauma und Schocktrauma erforderlich sind; wann und warum Schocktrauma-Interventionen bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata kontraindiziert sein können.
- Wie man das komplexe Zusammenspiel zwischen der Dysregulation des Nervensystems und Identitätsverzerrungen wie toxische Scham und Schuld, geringes Selbstwertgefühl, chronische Selbstverurteilung und andere psychobiologische Symptome anspricht.
- Wie man von Augenblick zu Augenblick mit frühen, adaptiven Überlebensstilen arbeitet, die – obwohl sie einst lebensrettend waren – die aktuelle Lebenserfahrung der Klient*innen verzerren.
- Wann man „von unten nach oben“ (Bottom-Up) und wann man „von oben nach unten“ (Top-Down) und wie man mit beiden gleichzeitig arbeitet, um den besonderen Herausforderungen von Entwicklungstraumata zu begegnen.
- Wie man Klient*innen in einem achtsamen und progressiven Prozess der Loslösung von Identitätsverzerrungen unterstützen kann.
- Eine neue, kohärente Theorie für die Arbeit mit Affekten und Emotionen, die darauf abzielt, deren psychobiologische Vervollständigung zu unterstützen.
Aufbau und Lehrmethoden
Die NARM™-Fortbildung besteht aus 120 Unterrichtsstunden, die in 4 Live-Module unterteilt sind. Diese 4 Live-Module erfolgen während der Ausbildungszeit an insgesamt 20 Tagen im Abstand von 3-4 Monaten. Damit ist ausreichend Zeit für kontinuierliches Lernen, Üben, Peergruppen-Treffen und Webinare gegeben, die eine bessere Integration des klinischen NARM™-Ansatzes unterstützen.
Zu den ergänzenden Lernmöglichkeiten gehören Studien- und Übungsgruppen, Einzel- und Gruppensupervisionen, individuelle NARM™-Sitzungen, Zugang zu einer Bibliothek mit Demonstrationsvideos und andere intensive Lernangebote.
Lehrmethoden
Alle Module beinhalten eine Kombination aus zwei sich ergänzenden Lehransätzen:
- Didaktisches und theoretisches Lernen: Vorlesung, Frage- und Antwortphasen, Diskussion in der Klasse, Fallberatung und Dekonstruktion von Demonstrationsvideos
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Übungen zur Selbsterforschung, Kleingruppenaktivitäten, Rollenspiele, aktives Coaching und angeleitetes Üben von Fähigkeiten
Curriculum – Themenübersicht
Modul 1
- NARM™-theoretische Orientierung
- Arbeit mit Schock und Entwicklungstrauma
- Arbeit mit dem integrativen Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz
- NARM™-Organisationsprinzipien
- Überblick über die 5 adaptiven Überlebensstile
- Verzerrungen der Lebenskraft
- Stress- und Heilungszyklen
- Auf Stolz und Scham basierende Identifikationen
- Reframing von Bindung und Bindungsverlust
- Einführung in die 4 Säulen von NARM™
- Aufsetzen eines therapeutischen „Vertrags“
- Das NARM™-Beziehungsmodell
- Kontakt – Überlebensstil
- Klient*innen, deren Zugang zu Empfindungen und Gefühlen beeinträchtigt ist
Modul 2
- Entwicklungsprozess: Bindung & Trennung – Individuation
- Erkundende Fragen stellen
- Somatische Achtsamkeit
- Einstimmung – Überlebensstil
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- In der Gegenwart mit dualem Gewahrsein arbeiten
- Reflektieren positiver Veränderungen in Richtung mehr Organisation und Verbundenheit
- Autonomie – Überlebensstil
- Mit Wut und Aggression arbeiten
- Arbeit mit Scham und Schuld
Modul 3
- Vertrauen – Überlebensstil
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut und Aggression
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Liebe-Sexualität-Überlebensstil
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Expansion und Kontraktion – Verbindung und Trennung nachverfolgen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- NARM™-Sprachgebrauch
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- Die Polyvagal-Theorie
- Kontinuum Merkmal – Überlebensstil – Persönlichkeitsstörung
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Gegenübertragung und die Fallen der zielgerichteten, lösungsorientierten Psychotherapie
Modul 4
- Wie man eine Arbeitshypothese entwickelt
- Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Ein Überblick über die Ausrichtung von NARM™ in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: Acting-Out & Re-Enactment
- Unkontrollierte Empathie und Therapeutenbemühung
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Arbeit mit den Kanälen für soziales Engagement: Augen, Ohren, Gesicht und Berührung
- Effektive Integration von NARM™ in unsere klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertifizierung: Absolvierung aller 4 Teile der Fortbildung plus 10 Einzelsitzungen und 10 supervidierte Sitzungen mit NARM™-zertifizierten Assistierenden.
Terminübersicht
Modul 1
24. – 28. November 2025
Modul 2
11. – 15. Mai 2026
Modul 3
05. – 09. Oktober 2026
Modul 4
15. – 19. März 2027
Seminarzeiten
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 15:00 – 18:00 Uhr.
Ende am letzten Tag gegen 17:00 Uhr.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten entnehmen Sie bitte dem Ratenzahlungsvertrag, den wir Ihnen rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Jetzt online Unterlagen anfordern
Date
November 24 (Monday) 10:00 - March 19 (Friday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet. Das
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet.
Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick über die Grundzüge des theoretischen und klinischen Ansatzes von NARM zu verschaffen. Basierend auf dem Verständnis der funktionalen Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung adressiert NARM frühe Muster des Verlustes der Verbindung zu sich selbst und anderen, die unsere Identität, Denken, Fühlen, Verhalten, Physiologie und unsere Beziehungen tiefgreifend beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen, humanistischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Integration von „Top-down“ Psychotherapie und „Bottom-up“ somatischen Ansätzen. Durch die Arbeit im gegenwärtigen Moment und im Kontext interpersoneller Neurobiologie stellt NARM einen wirksamen Ansatz dar, der ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend ist. In der therapeutischen Begleitung steht das Zusammenspiel von Aspekten der Identität und die Fähigkeit für Kontakt, Containment und Regulation im Fokus.
Themenschwerpunkte
- Überblick über den theoretischen und praktischen Ansatz zur Behandlung von Entwicklungstrauma
- Die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrungen
- Die fünf Überlebensstile in NARM und ihre Anpassungsstrategien
- Die Arbeit in der Gegenwart, die Bedeutung dualen Gewahrseins und somatischer Achtsamkeit
- Der therapeutische Prozess: Die vier Grundbausteine („Säulen“)
- Der NARM-Heilungskreislauf und die Integration Top-down und Bottom-up
- Demonstrationen der Methode
- Überblick: die NARM-Fortbildung
Zielgruppe
Menschen in psycho- und traumatherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennenlernen und erleben wollen.
Datum
16. – 17. März 2026
Kosten
€ 365,-
Direkt online anmelden oder Kontakt mit dem Veranstalter
Date
16 (Monday) 10:00 - 17 (Tuesday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
april
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Event Details
Das Neuroaffective Relational Model (NARM™) ist eine fortgeschrittene klinische Fortbildung für Psychotherapeut*innen und Somatiker*innen, die Entwicklungstraumata behandeln.
Seminarbeschreibung
NARM™ befasst sich mit Beziehungs- und Bindungstraumata und arbeitet mit frühen, unbewussten Mustern von Kontaktverlust, die unsere Identität, Emotionen, Physiologie, unser Verhalten und unsere Beziehungen tief beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM™ ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Arbeit mit Entwicklungstraumata.
NARM™ untersucht die Verbindung zwischen psychologischen Problemen und dem Körper und stützt sich dabei auf psychodynamische Modelle wie die Bindungs- und Objektbeziehungstheorie sowie auf somatische und charakterstrukturelle Ansätze.
NARM™ arbeitet beziehungsorientiert im gegenwärtigen Moment und im Kontext der interpersonellen Neurobiologie und bietet einen neuen Ansatz der Beziehungsarbeit. Dieser ist ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend.
NARM™ basiert auf dem, was NARM™ somatische Achtsamkeit nennt, und ist von einer nicht-westlichen Orientierung in Bezug auf die Natur unserer Identität beeinflusst. Zu lernen, wie man gleichzeitig mit diesen verschiedenen Elementen arbeitet, stellt eine radikale Veränderung dar. Sie hat tiefgreifende klinische Auswirkungen auf die Heilung komplexer Traumata und die Unterstützung des persönlichen und relationalen Wachstums.
Inhalte
- Unterschiedliche Fähigkeiten, die für die Arbeit mit Entwicklungstrauma und Schocktrauma erforderlich sind; wann und warum Schocktrauma-Interventionen bei der Arbeit mit Entwicklungstraumata kontraindiziert sein können.
- Wie man das komplexe Zusammenspiel zwischen der Dysregulation des Nervensystems und Identitätsverzerrungen wie toxische Scham und Schuld, geringes Selbstwertgefühl, chronische Selbstverurteilung und andere psychobiologische Symptome anspricht.
- Wie man von Augenblick zu Augenblick mit frühen, adaptiven Überlebensstilen arbeitet, die – obwohl sie einst lebensrettend waren – die aktuelle Lebenserfahrung der Klient*innen verzerren.
- Wann man „von unten nach oben“ (Bottom-Up) und wann man „von oben nach unten“ (Top-Down) und wie man mit beiden gleichzeitig arbeitet, um den besonderen Herausforderungen von Entwicklungstraumata zu begegnen.
- Wie man Klient*innen in einem achtsamen und progressiven Prozess der Loslösung von Identitätsverzerrungen unterstützen kann.
- Eine neue, kohärente Theorie für die Arbeit mit Affekten und Emotionen, die darauf abzielt, deren psychobiologische Vervollständigung zu unterstützen.
Aufbau und Lehrmethoden
Die NARM™-Fortbildung besteht aus 120 Unterrichtsstunden, die in 4 Live-Module unterteilt sind. Diese 4 Live-Module erfolgen während der Ausbildungszeit an insgesamt 20 Tagen im Abstand von 3-4 Monaten. Damit ist ausreichend Zeit für kontinuierliches Lernen, Üben, Peergruppen-Treffen und Webinare gegeben, die eine bessere Integration des klinischen NARM™-Ansatzes unterstützen.
Zu den ergänzenden Lernmöglichkeiten gehören Studien- und Übungsgruppen, Einzel- und Gruppensupervisionen, individuelle NARM™-Sitzungen, Zugang zu einer Bibliothek mit Demonstrationsvideos und andere intensive Lernangebote.
Lehrmethoden
Alle Module beinhalten eine Kombination aus zwei sich ergänzenden Lehransätzen:
- Didaktisches und theoretisches Lernen: Vorlesung, Frage- und Antwortphasen, Diskussion in der Klasse, Fallberatung und Dekonstruktion von Demonstrationsvideos
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Übungen zur Selbsterforschung, Kleingruppenaktivitäten, Rollenspiele, aktives Coaching und angeleitetes Üben von Fähigkeiten
Curriculum – Themenübersicht
Modul 1
- NARM™-theoretische Orientierung
- Arbeit mit Schock und Entwicklungstrauma
- Arbeit mit dem integrativen Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz
- NARM™-Organisationsprinzipien
- Überblick über die 5 adaptiven Überlebensstile
- Verzerrungen der Lebenskraft
- Stress- und Heilungszyklen
- Auf Stolz und Scham basierende Identifikationen
- Reframing von Bindung und Bindungsverlust
- Einführung in die 4 Säulen von NARM™
- Aufsetzen eines therapeutischen „Vertrags“
- Das NARM™-Beziehungsmodell
- Kontakt – Überlebensstil
- Klient*innen, deren Zugang zu Empfindungen und Gefühlen beeinträchtigt ist
Modul 2
- Entwicklungsprozess: Bindung & Trennung – Individuation
- Erkundende Fragen stellen
- Somatische Achtsamkeit
- Einstimmung – Überlebensstil
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- In der Gegenwart mit dualem Gewahrsein arbeiten
- Reflektieren positiver Veränderungen in Richtung mehr Organisation und Verbundenheit
- Autonomie – Überlebensstil
- Mit Wut und Aggression arbeiten
- Arbeit mit Scham und Schuld
Modul 3
- Vertrauen – Überlebensstil
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut und Aggression
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Liebe-Sexualität-Überlebensstil
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Expansion und Kontraktion – Verbindung und Trennung nachverfolgen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- NARM™-Sprachgebrauch
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- Die Polyvagal-Theorie
- Kontinuum Merkmal – Überlebensstil – Persönlichkeitsstörung
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Gegenübertragung und die Fallen der zielgerichteten, lösungsorientierten Psychotherapie
Modul 4
- Wie man eine Arbeitshypothese entwickelt
- Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Ein Überblick über die Ausrichtung von NARM™ in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: Acting-Out & Re-Enactment
- Unkontrollierte Empathie und Therapeutenbemühung
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Arbeit mit den Kanälen für soziales Engagement: Augen, Ohren, Gesicht und Berührung
- Effektive Integration von NARM™ in unsere klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertifizierung: Absolvierung aller 4 Teile der Fortbildung plus 10 Einzelsitzungen und 10 supervidierte Sitzungen mit NARM™-zertifizierten Assistierenden.
Terminübersicht
Modul 1
24. – 28. November 2025
Modul 2
11. – 15. Mai 2026
Modul 3
05. – 09. Oktober 2026
Modul 4
15. – 19. März 2027
Seminarzeiten
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 15:00 – 18:00 Uhr.
Ende am letzten Tag gegen 17:00 Uhr.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten entnehmen Sie bitte dem Ratenzahlungsvertrag, den wir Ihnen rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Jetzt online Unterlagen anfordern
Date
November 24 (Monday) 10:00 - March 19 (Friday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln