UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Events at this location
August
31aug01sepNARM-EinführungsseminarKöln
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet. Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet.
Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick über die Grundzüge des theoretischen und klinischen Ansatzes von NARM zu verschaffen. Basierend auf dem Verständnis der funktionalen Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung adressiert NARM frühe Muster des Verlustes der Verbindung zu sich selbst und anderen, die unsere Identität, Denken, Fühlen, Verhalten, Physiologie und unsere Beziehungen tiefgreifend beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen, humanistischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Integration von „Top-down“ Psychotherapie und „Bottom-up“ somatischen Ansätzen. Durch die Arbeit im gegenwärtigen Moment und im Kontext interpersoneller Neurobiologie stellt NARM einen wirksamen Ansatz dar, der ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend ist. In der therapeutischen Begleitung steht das Zusammenspiel von Aspekten der Identität und die Fähigkeit für Kontakt, Containment und Regulation im Fokus.
Themenschwerpunkte
- Überblick über den theoretischen und praktischen Ansatz zur Behandlung von Entwicklungstrauma
- Die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrungen
- Die fünf Überlebensstile in NARM und ihre Anpassungsstrategien
- Die Arbeit in der Gegenwart, die Bedeutung dualen Gewahrseins und somatischer Achtsamkeit
- Der therapeutische Prozess: Die vier Grundbausteine („Säulen“)
- Der NARM-Heilungskreislauf und die Integration Top-down und Bottom-up
- Demonstrationen der Methode
- Überblick: die NARM-Fortbildung
Zielgruppe
Menschen in psycho- und traumatherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennenlernen und erleben wollen.
Datum
31. August – 01. September 2026
Kosten
€ 365,-
Zur Anmeldung
Date
August 31 (Monday) 10:00 - September 1 (Tuesday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
September
31aug01sepNARM-EinführungsseminarKöln
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet. Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick
Event Details
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell (NARM) ist ein innovativer psychotherapeutischer Ansatz, der die oft langanhaltenden Auswirkungen von Anpassung an belastende Kindheitserfahrungen (Entwicklungstrauma, K-PTBS) erkundet.
Das Einführungsseminar ermöglicht es den Teilnehmenden, sich einen Überblick über die Grundzüge des theoretischen und klinischen Ansatzes von NARM zu verschaffen. Basierend auf dem Verständnis der funktionalen Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung adressiert NARM frühe Muster des Verlustes der Verbindung zu sich selbst und anderen, die unsere Identität, Denken, Fühlen, Verhalten, Physiologie und unsere Beziehungen tiefgreifend beeinflussen. Durch die Integration eines psychodynamischen, humanistischen und körperzentrierten Ansatzes bietet NARM ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Integration von „Top-down“ Psychotherapie und „Bottom-up“ somatischen Ansätzen. Durch die Arbeit im gegenwärtigen Moment und im Kontext interpersoneller Neurobiologie stellt NARM einen wirksamen Ansatz dar, der ressourcenorientiert, nicht regressiv, nicht kathartisch und letztlich nicht pathologisierend ist. In der therapeutischen Begleitung steht das Zusammenspiel von Aspekten der Identität und die Fähigkeit für Kontakt, Containment und Regulation im Fokus.
Themenschwerpunkte
- Überblick über den theoretischen und praktischen Ansatz zur Behandlung von Entwicklungstrauma
- Die wechselseitige Beziehung von Nervensystem-Dysregulation und Identitätsverzerrungen
- Die fünf Überlebensstile in NARM und ihre Anpassungsstrategien
- Die Arbeit in der Gegenwart, die Bedeutung dualen Gewahrseins und somatischer Achtsamkeit
- Der therapeutische Prozess: Die vier Grundbausteine („Säulen“)
- Der NARM-Heilungskreislauf und die Integration Top-down und Bottom-up
- Demonstrationen der Methode
- Überblick: die NARM-Fortbildung
Zielgruppe
Menschen in psycho- und traumatherapeutischen Berufen, die das konzeptionelle und methodische Verständnis von NARM näher kennenlernen und erleben wollen.
Datum
31. August – 01. September 2026
Kosten
€ 365,-
Zur Anmeldung
Date
August 31 (Monday) 10:00 - September 1 (Tuesday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
October
05oct(oct 5)10:0009(oct 9)14:00NARM-Fortbildung - Modul 3Köln
Event Details
Modul 3 Primäre und Standard-Emotionen Wut, Aggression, Scham, Schuld, Trauer und Angst Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“) Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.) Narzissmus und Objektivierung Narzisstischer vs. sadistischer
Event Details
Modul 3
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut, Aggression, Scham, Schuld, Trauer und Angst
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- Überlebensstil Liebe/Sexualität
Modul 4
- Wechselspiel: Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Überblick über die Ausrichtung von NARM in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: „Acting-Out“ & „Re-Enactment“
- Fehlgeleitete Empathie („Gefühlsansteckung“) und sich anstrengende, „bemühende“ Therapeuten
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Effektive Integration von NARM in die klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Die Reihenfolge und Inhalte der Fortbildung können bei Bedarf vom Trainer angepasst werden.
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertifizierung: Absolvierung aller 4 Teile der Fortbildung, 10 Selbsterfahrungssitzungen, 10 supervidierte Sitzungen und 1 aufgezeichnete Sitzung (mit einer (m) regulären Klientin (en)) mit NARM-zertifizierten Lerhrtherapeut*innen.
Terminübersicht
Modul 1
24. – 28. November 2025
Modul 2
11. – 15. Mai 2026
Modul 3
05. – 09. Oktober 2026
Modul 4
15. – 19. März 2027
Seminarzeiten
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 14.30 – 18:00 Uhr.
Ende am letzten Tag 14:00 Uhr.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten entnehmen Sie bitte dem Ratenzahlungsvertrag, den wir Ihnen rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Zur Anmeldung
Date
5 (Monday) 10:00 - 9 (Friday) 14:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
Event Details
Fortbildungsbeschreibung Die Fortbildung „SomatoSensible Psychodynamik (SSP)“ vermittelt ein vertieftes Verständnis für die Arbeit an der Schnittstelle von Körper und Psyche. Die oft thematisierte Ganzheitlichkeit, Einheit und Interaktion von Körper und Psyche
Event Details
Fortbildungsbeschreibung
Die Fortbildung „SomatoSensible Psychodynamik (SSP)“ vermittelt ein vertieftes Verständnis für die Arbeit an der Schnittstelle von Körper und Psyche. Die oft thematisierte Ganzheitlichkeit, Einheit und Interaktion von Körper und Psyche wird hier konsequent umgesetzt. Das Training vermittelt eine systematische und nachvollziehbare Landkarte, die es Teilnehmenden ermöglicht, die Komplexität auf handhabbare Weise zu erfassen und zu verstehen. Sie lernen, beide Perspektiven zu reflektieren und die sich daraus ergebenden, nützlichen Interventionen zu identifizieren und anzuwenden.
Das entwicklungsorientierte, neurowissenschaftlich fundierte Modell von SSP betont die funktionelle Einheit von biologischer und psychologischer Entwicklung und integriert Aspekte neuroaffektiver Modulation mit prozess- und beziehungsorientierter Berührung. SSP adressiert zentrale Muster von Verbindung und des Sich-Abschneidens von der Verbindung zum eigenen Erleben sowie die entsprechenden Folgen und Symptome. Zudem wird die Entwicklung persönlicher Stärken und die Integration der in abgespaltenen Anteilen gebundenen Lebenskraft gefördert.
Die verwendeten Ansätze umfassen unter anderem die Erforschung früher Bindungserfahrungen, präverbaler Zustände, psychosomatischer Syndrome, osteopathischer Zusammenhänge, körperlicher und seelischer Traumata sowie Zustände von nervöser Anspannung und Dissoziation.
„Ganzheitlich“ impliziert:
- Einerseits ein Erkunden von Mustern und Umgangsformen im Kontext belastender Erfahrungen, welche sich auf sämtlichen Ebenen des Erlebens manifestieren,
- Sowie andererseits den Einbezug und eine Integration körperlicher, emotionaler, kognitiver, energetischer und relationaler Aspekte in den Heilungsprozess mittels differenzierter Interventionen.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung:
- Ein Reizdarmsyndrom kann mit langanhaltenden Stresszuständen assoziiert sein, die im engen Zusammenhang mit psychodynamischen Konflikten stehen. Es manifestiert sich auf verschiedenen Ebenen.
- Zum einen findet sich eine körperliche Komponente, die sich in Veränderungen verschiedener endokriner Prozesse, der sympathischen Aktivierung, entzündlichen Prozessen sowie einer veränderten Zusammensetzung der Darmflora etc, äußert.
- Zum anderen zeigt sich das Reizdarmsyndrom in einem stressassoziierten Verhalten. Dazu gehört beispielsweise eine hastige Essweise, die Vermeidung von Pausen sowie ein insgesamt wenig achtsamer und ungesunder Lebensstil.
- Schließlich basiert das Reizdarmsyndrom auf psychodynamischen Mustern wie der Abwehr von Emotionen wie Wut oder der Anpassung an die Bedürfnisse anderer, auch auf Kosten der eigenen Bedürfnisse (Verzicht auf Autonomie im Dienste der Bindungssicherung). Begleitend können Glaubenssätze wie „Ich muss es den anderen recht machen, sonst werde ich nicht geliebt“ auftreten.
Die genannten Symptome können sowohl auf körpertherapeutischer als auch auf psychotherapeutischer Ebene adressiert werden. Das Lernangebot von SSP zeichnet sich dadurch aus, dass beide Ansätze auf integrierende, vertiefende und inspirierende Weise miteinander verflochten werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip der Selbstermächtigung und Wiederherstellung von Verbindung, welches als zentraler Aspekt der Heilung betrachtet wird. Der Fokus liegt hierbei auf der Verbindung zum eigenen Selbst, zum Körper, zu den Gefühlen, zur Umwelt sowie zu anderen Menschen.
„Dialogische Berührung fördert Verbindung“
Untersuchungen belegen, dass Berührung eine wesentliche Grundlage für die frühesten Bindungserfahrungen darstellt, noch bevor sich die Fähigkeit zur Sprache entwickelt. Sie stellt den grundlegenden Modus einer eingestimmten Beziehung zwischen Bezugsperson und Kind dar.
Die Berührung ermöglicht die Entwicklung eines Körperbildes, welches sämtliche Erfahrungen auf neurophysiologischer, affektiver, verhaltensbezogener sowie kognitiver Ebene beinhaltet. Unsere Identität entwickelt sich aus der Internalisierung früher Beziehungsdynamiken mit der Umwelt und basiert ursprünglich auf einer gut oder weniger gut regulierten Physiologie. Basierend auf diesen frühen Erfahrungen lernen wir im weiteren Verlauf bestimmte Anpassungsmuster, welche die Art und Weise beeinflusst, wie wir uns selbst, andere Menschen sowie die Umwelt wahrnehmen und darauf beziehen.
„Dialogische Berührung basiert auf einer reflektierten Herangehensweise, die den Kontext, die Intention und die Umsetzung berücksichtigt. Sie wird nicht zufällig oder aus einem Impuls heraus eingesetzt.“
Der Fokus von SSP liegt auf der Gestaltung der zwischenmenschlichen, therapeutischen Beziehung im Hier und Jetzt. Diese stellt die treibende Kraft für Veränderung dar.
Das SSP-Modell basiert auf einem integrativen Wachstumsansatz, der die gleichzeitige Arbeit mit Stärken und Symptomen betont. Es orientiert sich an inneren und äußeren Ressourcen und Fähigkeiten, die Entwicklung von Selbstregulierung, Kontaktfähigkeit und authentischem Selbstausdruck fördern.
Zu den vermittelten Grundprinzipien einer therapeutischen Haltung, die für beide Ansätze gleichermaßen gelten, zählen unter anderem:
- Eine offene, wohlwollende und auf Augenhöhe basierende Haltung,
- Sowie eine verkörperte Präsenz, und
- Achtsames Begleiten und Erforschen.
Darüber hinaus legt SSP Wert auf:
- Einen gut verhandelten Kontakt in einer reflektierten (Übertragungs-)Beziehung,
- Eine Orientierung zu Gesundheit und Ressourcen anstelle einer rein pathologischen Betrachtung,
- Unterstützende Impulse zur Selbstheilung sowie zur Förderung von Selbstorganisation, Flow-Erleben, Authentizität, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit (sowohl für somatische als auch psychologische Dynamiken),
- Arbeiten im Hier und Jetzt, auch während der Erforschung von Vergangenem,
- Den Erhalt von Leichtigkeit ohne Anstrengung, auch bei der Auseinandersetzung mit schwierigen Themen,
- Einbezug von Achtsamkeit und Stille.
Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die in privater oder klinischer Praxis psycho-, körpertherapeutisch oder ärztlich tätig, und an einer Weiterentwicklung ihrer fachlichen, persönlichen und beziehungsorientierten Fähigkeiten interessiert sind.
Aufbau der Fortbildung
SSP besteht aus 4 Modulen zu jeweils 5 Tagen (insgesamt 160 Stunden). Die Trainingsmodule finden im Abstand von 4-5 Monaten statt, um Zeit für fortlaufendes Selbststudium, Integration in die Praxis, Studien- und Übungsgruppen, individuelle Eigenerfahrung und Supervision zur Unterstützung einer tieferen Integration des Ansatzes zu fördern.
Didaktisches Lehren und Lernen
- Vorträge, Video- und Bildpräsentationen
- Praktische Demonstrationen der Arbeit
- Frage- und Antwortzeiten, Diskussion
- Angeleitete, strukturierte Übungssitzungen
- Live-Coaching in Kleingruppen
- Wahrnehmungs-, Achtsamkeits- und Bewegungsübungen
- Themenbezogene Selbsterkundungsübungen: verbales und nonverbales Erforschen eigener Erfahrungen
- Fortbildungsbegleitende Eigenerfahrung, Supervision
Spirit
- Die eigene Sichtweise erweitern, neue Blickwinkel eröffnen, von Kollegen*innen lernen und mit ihnen zu teilen, aktuelle Wissensinhalte integrieren
- Leidenschaft für die Vertiefung der eigenen Arbeit und persönliche Weiterentwicklung
Lernziele
- Neue Perspektiven, Haltungen und Interventionen für die Lösung von Bindungs-, affektiven und zwischenmenschlichen Defiziten durch eine bewusste Integration von Körper und Psyche entwickeln
- Zugang zu und Arbeiten mit präverbalen Zuständen in der therapeutischen Begleitung erlernen
- Eine orientierende Landkarte zu erstellen, wann wir „Top-down“ mit dem Verstand (Gedanken, Überzeugungen und Identifikationen) und wann wir „Bottom-up“ mit dem Körper und Affekten (implizites prozedurales Verhalten, Haltung und Bewegung) arbeiten, und wann gleichzeitig
- Einübung von dialogischer (Selbst-) Berührung für Containing, Stabilisierung und Modulation/Regulation
- Klärung und Vertiefung der eigenen Beziehung zu Berührung, sowohl auf der persönlichen Ebene als auch im beruflichen Kontext
Fortbildungsinhalte im Detail
Die Inhalte und der zeitliche Ablauf können vom Kursleiter geändert werden.
1, Verkörperte therapeutische Haltung
- Orientierende Landkarte während therapeutischer Begleitung: Mittellinie, Herz, Knochen, Stille
- Beziehungskompetenzen: annehmend, einladend, stärkend, verbindend, erkundend, reflektierend, klärend, vertiefend
- Verkörperte Präsenz
- Phänomenologischer Ansatz
- Basierend auf Selbstwirksamkeit
- Nicht-pathologisierend
- Auf Augenhöhe
- Beziehungs-, ressourcen-, entwicklungs- und gesundheitsorientiert
2, Containment, Kohärenz und neuroaffektive Modulation
- Das „soziale“ Gehirn und Nervensystem – grundlegend für Entwicklung, soziale Kommunikation, prosoziales Verhalten und Mitgefühl
- Affektentwicklung, -toleranz, -verkörperung und -ausdruck
- Toxischer und chronischer Stress und die psychobiologischen Folgen von Traumata
3, Dialogische Berührung: ein wechselseitiger, sensorischer Dialog
- Modulierende und entwicklungsorientierte Ansätze therapeutischer (Selbst-) Berührung
- Grundbedürfnisse und Berührung: Sicherheit, Wohlwollen, Einstimmung, Gehaltensein, Grenzen
- Differenzierung der Berührung: Intention, Indikation, Setting
- Berührung, subjektive, somatische Resonanz, Interaffektivität und (Gegen-) Übertragungsdynamiken
4, Funktionale Einheit von Biologie und Psychologie
- Das „Körper-Selbst“ als Container für die psychoemotionalen Folgen früherer Strategien der Anpassung an die Umwelt
- Dynamiken des Sich-Anspannens oder Erschlaffens, Taubheitsgefühle, hohes Arousal, autonome Desorganisation etc.
- Berührungs- und andere Interventionen in Bezug auf verschiedene Systeme des Körpers: Muskeln, Gelenke, Diaphragmen, Nervensystem, Organe und Fluida
- Verankerung der Heilungsprozesse in der biologischen Lebenskraft und Ausrichtung auf die Wachstums- und Entwicklungsachse (Mittellinie)
5, Psychodynamisch orientierte Grundhaltung in der Gesprächsführung
- Exploratives, offenes Nachfragen
- Bestärkend, Interesse weckend, das Erwachsenenbewusstsein ansprechend
- Wirkung und Nebenwirkung von Sprache beachtend
- Abstinenz, Deutung und die Bildung von Arbeitshypothesen, Regression vs. Berührbarkeit, Dynamiken im Hier und Jetzt erkunden
- Dekonstruktion des gegenwärtigen Erlebens
- Vorannahmen hinterfragen
- Empathie und Konfrontation
6, Resonanz, Übertragungsdynamiken und Abwehr
- Umgang mit dem eigenen Erleben während des Begleitens, besonders hinsichtlich Anstrengung und Hilflosigkeit
- Übungen und Sitzungen zur fachlichen und persönlichen Selbstreflexion
- Intervision und Supervision
Teilnahmevoraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen, körpertherapeutischen oder ärztlichen Verfahren/Beruf. Mindestens 2-jährige Berufserfahrung in der jeweiligen therapeutischen Tätigkeit mit regelmäßigem Kontakt mit Klienten*innen.
Voraussetzungen zum Erwerb des Zertifikats
8 Einzelsitzungen zur Selbsterfahrung und 8 Supervisionsstunden, optional eine davon als Feedbacksitzung zur eigenen (Berührungs-)Arbeit; Einzel- und/oder Gruppen-SV mit dem Lehrteam oder dem Trainer (nicht im Preis inbegriffen).
Datum
Modul 1
14.-18.10.2026
Modul 2
03.-07.02.2027
Modul 3
26.-30.05.2027
Modul 4
15.-19.09.2027
Kosten
3850,-€
Bei Ratenzahlung 3900,- €
Zur Anmeldung
Date
14 (Wednesday) 10:00 - 18 (Sunday) 17:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln
November
Event Details
Fortbildungsbeschreibung Das NeuroAffektive Beziehungsmodell ist ein wirksamer entwicklungsorientierter, psychotherapeutischer Ansatz zur Bewältigung belastender Kindheitserfahrungen und ihren langfristigen Folgen. NARM thematisiert frühe, unbewusste Muster von Verbindungsabbruch, die unsere Identität, Emotionen, Physiologie, Verhalten und
Event Details
Fortbildungsbeschreibung
Das NeuroAffektive Beziehungsmodell ist ein wirksamer entwicklungsorientierter, psychotherapeutischer Ansatz zur Bewältigung belastender Kindheitserfahrungen und ihren langfristigen Folgen.
NARM thematisiert frühe, unbewusste Muster von Verbindungsabbruch, die unsere Identität, Emotionen, Physiologie, Verhalten und Beziehungen tief beeinflussen.
Durch die Integration eines psychodynamischen, humanistischen und körperzentrierten Ansatzes in einem beziehungsorientierten Kontext bietet NARM ein umfassendes theoretisches und klinisches Modell für die Arbeit mit komplexen Beziehungs-, Bindungs- und Entwicklungstraumata.
NARM untersucht das wechselseitige Zusammenwirken von psychologischen Themen und körperlicher Organisation im gegenwärtigen Moment und stützt sich dabei auf psychodynamische Modelle wie der Bindungs- und Objektbeziehungstheorie, gestalttherapeutische und somatische Modelle sowie charakterstrukturelle Ansätze.
Es handelt sich um ein ressourcenorientiertes, nicht-regressives, nicht-kathartisches und letztlich nicht-pathologisierendes Modell.
Zu lernen, wie man gleichzeitig mit diesen verschiedenen Elementen arbeitet, stellt eine Neuausrichtung dar, die tiefgreifende klinische Auswirkungen auf die Heilung von komplexen Entwicklungstraumata und die Unterstützung persönlichen und beziehungsbezogenen Wachstums hat. Basierend auf den Prinzipien von somatischer Achtsamkeit, Reflektion und Akzeptanz ist NARM von einer nicht-westlichen Ausrichtung im Hinblick auf die Natur der Identität beeinflusst.
Das klinische NARM-Modell stellt präzise und effektive Ansätze bereit, um die gleichzeitigen Wechselwirkungen zwischen Identitätsverzerrungen sowie den Fähigkeiten zur Verbindung, Containment, Regulierung und Lebendigkeit zu erkunden.
- Unterschiedliche Fähigkeiten, wie man das komplexe Zusammenspiel zwischen der Dysregulation des Nervensystems und Identitätsverzerrungen wie toxischer Scham und Schuld, geringem Selbstwertgefühl, chronischer Selbstverurteilung und anderen psychobiologischen Symptomen anspricht.
- Wie man Schritt für Schritt mit frühen adaptiven Überlebensstilen arbeitet, die, obwohl sie einst lebensrettend waren, das gegenwärtige Erleben der Klienten*Innen verzerren.
- Wann man „Bottom-up“, wann „Top-down“, und wie man mit beidem gleichzeitig arbeiten kann, um den besonderen Herausforderungen von Entwicklungstraumata zu begegnen.
- Wie man Klienten*Innen in einem achtsamen und nachhaltigen Prozess der Loslösung von Identitätsverzerrungen unterstützen kann.
- Eine neue, kohärente Theorie für die Arbeit mit Affekten und Emotionen, die darauf abzielt, deren psychobiologische Vervollständigung zu unterstützen.
- Die Anwendung der vier Grundpfeiler („Säulen“) und die Fokussierung auf die zwischenmenschliche, therapeutische Beziehung, die als Mittel für Veränderung dient.
- Das NARM-Beziehungsmodell, das ein Verständnis in Form eines organisierten 6-stufigen Prozesses für die Arbeit mit Gegenübertragung, Empathie, Hilflosigkeit und Unterstützung des therapeutischen Vorgehens vermittelt.
- Wie man mit subtilen Veränderungen im Nervensystem arbeitet, die die vorhersagende Tendenz des Gehirns unterbrechen.
Aufbau & Lernmethoden
Die NARM-Fortbildung besteht aus 120 Unterrichtsstunden, die in 4 aufeinander aufbauende Präsenz-Module unterteilt sind, insgesamt 20 Tage im Abstand von 4-5 Monaten. Damit ist ausreichend Zeit für kontinuierliches Lernen, Üben, Peergruppen-Treffen und Webinare gegeben, die eine bessere Integration des klinischen NARM-Ansatzes unterstützen.
Zu den ergänzenden Lernmöglichkeiten gehören Studien- und Übungsgruppen, Einzel- und Gruppensupervisionen, individuelle NARM-Sitzungen, Zugang zu Demonstrationsvideos und andere Lernangebote
Alle Module beinhalten eine Kombination aus zwei sich ergänzenden Lehransätzen:
- Didaktisches und theoretisches Lernen: Vorlesung, Frage- und Antwortphasen, Diskussion in der Klasse, Fallberatung und Dekonstruktion von Demonstrationsvideos
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Übungen zur Selbsterforschung, Kleingruppenaktivitäten, Rollenspiele, aktives Coaching und angeleitetes Üben von Fähigkeiten
Themenübersicht
Die Reihenfolge und Inhalte der Fortbildung können bei Bedarf vom Trainer angepasst werden.
Modul 1
Das theoretische Modell
- Kernprinzipien
- Überblick: Fünf Überlebensstile
- Verzerrungen der Lebenskraft
- Stress- und Heilungszyklen
- Auf Stolz und Scham basierende Identifikationen
- Entwicklungsprozess und Kerndilemma: Bindung und Loslösung/Individuation
- Neue Orientierung im Hinblick auf Bindung und Bindungsverlust
- NARM-Beziehungsmodell
- Überlebensstil Kontakt
- Überlebensstil Einstimmung
Das klinische Modell
- Therapeutische Haltung
- Therapeutische Prozess
- Unterschiedliche Interventionen
- Schock vs. Entwicklungstrauma
- Die 4 Grundbausteine („Säulen“) in NARM
- Hinterfragen von Annahmen, Klärung und Dekonstruktion des Erlebens (im Hinblick auf Desidentifikationsprozesse)
- Psychobiologische Funktionseinheit
- Sprachgebrauch in NARM
- Persönlichkeitsspektrum in NARM: Kontinuum Merkmal – Überlebensstil – Persönlichkeitsstörung
Modul 2
- Entwicklung von Arbeitshypothesen
- Somatische Achtsamkeit und die Einbeziehung des Körpers in den therapeutischen Prozess
- Identifizierung des zentralen Dilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhalten, Symptome usw.)
- Übertragung- und Gegenübertragungsdynamiken, projektive Identifikation und Resonanz in NARM
- Duale Achtsamkeit: Arbeit mit Entwicklungsthemen in der Gegenwart
- Einführung in die Arbeit mit Affekten und Emotionen
- Überlebensstil Vertrauen
- Überlebensstil Autonomie
Modul 3
- Primäre und Standard-Emotionen
- Wut, Aggression, Scham, Schuld, Trauer und Angst
- Der psychobiologische Prozess der Scham („Scham als Verb“)
- Identifizierung des Kerndilemmas: Kernthemen vs. Überlebensstrategien (Verhaltensweisen, Symptome etc.)
- Narzissmus und Objektivierung
- Narzisstischer vs. sadistischer Missbrauch
- Unterstützung von Selbstwirksamkeit
- Identifizierung und Nutzung von Ressourcen
- Vertiefendes Studium der Verbindung zwischen Überlebensstilproblemen, Symptomen und verwandten Störungen
- „Drilling Down“ – Dekonstruktion von Erfahrung (in der Funktion der Desidentifikation)
- Überlebensstil Liebe/Sexualität
Modul 4
- Wechselspiel: Freeze & intrapsychischer Konflikt
- Selbsthass & Selbstverleugnung
- Überblick über die Ausrichtung von NARM in der Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen
- Die Gegenübertragung des Therapeuten: „Acting-Out“ & „Re-Enactment“
- Fehlgeleitete Empathie („Gefühlsansteckung“) und sich anstrengende, „bemühende“ Therapeuten
- Das Zusammenspiel der Überlebensstile: primäre und sekundäre Muster
- Überlebensstile in ihrer Beziehung zu Intimität und Sexualität
- Die Entwicklung der Kapazität zu Freude und Genuss
- Arbeit mit Paaren
- Arbeit mit Identität
- Desidentifikation: Einsamkeit und Freiheit
- Unterstützung von zunehmender Komplexität, Kapazität und Resilienz
- Auseinandersetzung mit der physischen Struktur der adaptiven Überlebensstile
- Effektive Integration von NARM in die klinische Praxis
- Identität aus einer psychologischen und nicht-westlichen Perspektive betrachten
Teilnahmevoraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in einem psychotherapeutischen oder körperpsychotherapeutischen Verfahren und mindestens 2 Jahre Praxiserfahrung mit regelmäßigem Patient*innen- bzw. Klient*innen-Kontakt.
Zertifizierung
Voraussetzungen für die Zertfizierung:
- Absolvierung aller 4 Module der Fortbildung
- 10 fortbildungsbegleitende Lehrtherapiestunden (Kosten: 120,- € pro Stunde)
- 10 Supervisionstunden als Einzel- oder Gruppensupervision (Kosten: zwischen 60,- und 120,- € je nach Teilnehmerzahl)
- 1 aufgezeichnete Stunde mit einem regulären Klienten (Kosten: 180,- €)
- Stunden, Supervisionen und Nachbesprechung mit Mitgliedern des NARM™- akkrediterten Lehrteams
Alle weiteren Infos bei Beginn der Fortbildung im ausgehändigten Studienbuch.
Termine & Seminarzeiten
Modul 1
02. – 06.11.2026 (Mo – Fr, 5 Tage)
Modul 2
29.03. – 02.04.2027 (Mo – Fr, 5 Tage)
Modul 3
04. – 08.10.2027 (Mo – Fr, 5 Tage)
Modul 4
06. – 10.03.2028 (Mo – Fr, 5 Tage)
Jeweils 10:00 – 13:00 Uhr, 14:30 – 18:00 Uhr.
Am letzten Tag von 10:00 -14:00 Uhr mit einer kleinen Pause.
Ratenzahlung
Für diese Fortbildung bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an. Die Raten und deren Fälligkeiten stehen im Ratenzahlungsvertrag, den wir rechtzeitig vor Fälligkeit der ersten Rate zuschicken.
Gesamtpreis bei Ratenzahlung: 4.268 €
4 Raten à 942 €
zzgl. der Anzahlung von 500 €
Zur Anmeldung
Date
2 (Monday) 10:00 - 6 (Friday) 14:00
Location
UTA Akademie
Venloer Str. 5-7, 50674 Köln
Organizer

UTA Akademieinfo@uta-akademie.de, Tel. +49 221 9333340 Venloer Str. 5-7, 50672 Köln